FĂŒr alle, die selbst nicht vor Ort sein können, aber dennoch einen Beitrag zum Erhalt des Waldes leisten möchten!

🌳PROGRAMM🌳

18:00: Lesung
Studierende der Sprachkust lesen vielblÀttrige Texte

Es lesen: Timo Brandt, Hannah BrĂŒndl, Sandro Huber, Lisa Jakob, Marie Luise Lehner, Anna Maschik, Tizian Rupp

19:30: Konzert von Sigrid Horn

20:15: Konzert von Jan Rohrweg

21:00: Konzert von Fainschmitz

🌳Eintritt: freie Spende🌳 (empfohlen: 5€)
Die Einnahmen des Abends gehen direkt an die Strukturen der Besetzung und helfen dort, wo es gerade am nötigsten ist!

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
-Charles Darwin

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht
-Goethe, Brecht, oder Papst Leo XIII

Wir freuen uns auf euch und hoffen auf zahlreiches Erscheinen!
HAMBI BLEIBT!

🌳🌳Wovon ist die Rede?🌳🌳
Der Hambacher Forst ist ein 12.000 Jahre alter Wald in Nordrhein-Westfalen. Er ist die Heimat von bedrohten Tierarten, wie der Bechsteinfledermaus, dem Mittelspecht, oder der Haselmaus und einst gehörte er zu den letzten großen MischwĂ€ldern Mitteleuropas. Von seinen ursprĂŒnglichen 5.500 Hektar sind heute nicht mehr als ein Zehntel vorhanden. Seit 6 Jahren ist der Wald von Aktivist*innen besetzt um ihn vor der Rodung durch den Energiekonzern RWE zu schĂŒtzen, der an seiner Stelle Braunkohle abbauen will.
Die Aktionen rund um den „Hambi“ sind zu einer Bewegung herangewachsen, die am Sonntag den 6.10.2018 zuletzt bis zu 50.000 Menschen in den Wald gebracht hat!

DIE CALAMARI WARTEN
Ich war mit Freundinnen dort. Der Tisch war festlich vorbereitet. Der Service ist freundlich und schnell. Der Krautsalat war ein Gedicht. Fein geschnitten wie Engelshaar.

DIE LESENDEN
Stephan Langer
Stefan-Manuel Eggenweber
Antonio Schachinger
Lena Biertimpel
Anna Draxl
Frieda Paris
Muhammet Ali Bas
Damon Taleghani
Katharina Pressl

Eintritt frei

Der sechste und vor der Sommerpause letzte Blumenmontag – im Juli und August wird es keine Lesungen geben – findet am 25. Juni statt. FĂŒnf Studierende der Sprachkunst lesen je fĂŒnf Minuten aus ihren Texten: Ana Bagradjans, Laurine Irmer, Tizian Rupp, Leon Paul Wienhold und Sandro Huber. Ebenso lesen Robert Prosser sowie Puneh Ansari aus ihren aktuellen Texten. Und das Duo Sweety Nicks wird als Draufgabe die Grenzen zwischen Text und Musik aufzulösen versuchen. Es wird ein blumig sehr ĂŒppiger Blumenmontag!
Der Blumenmontag wird unterstĂŒtzt von der Bezirkskulturförderung des 18. Bezirks.

Wien (OTS) – Michael Köhlmeier hat in seiner Rede beim Gedenkakt des Parlaments „die Dinge beim Namen genannt“. Im Sinne einer der Demokratie wĂŒrdigen Diskussionskultur schließen wir, die Unterzeichnenden, uns diesem Anliegen an.

Gesellschaftliche und politische ZustĂ€nde sind ernst zu nehmen und ihnen ist mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu begegnen. Köhlmeiers Rede zeigt auf, mit welchen rhetorischen und politischen Mitteln in Österreich an der Entrechtung und EntwĂŒrdigung von Menschen gearbeitet wird.

Wir sehen es als eine Pflicht an, die Dinge beim Namen zu nennen. Diese Pflicht geht dabei mit dem Recht einher, beim Wort genommen zu werden. Daher fordern wir von allen politischen und gesellschaftlichen AkteurInnen ein Klima, in dem sich die Freiheit politischen und literarischen Sprechens und Schreibens in GĂ€nze entfalten kann. Das schließt ein, dass Kritik ernst genommen und demgemĂ€ĂŸ medial verhandelt werden muss; Tatsachen dĂŒrfen weder verdreht, noch skandalisiert werden. Das bedeutet, dass wenn Köhlmeier uns an unsere Verantwortung gegenĂŒber Schutzsuchenden erinnert, dies keineswegs eine Verharmlosung der „Ungeheuerlichkeit des Holocaust“ darstellt.

Wir erwarten von der Regierung, ihren KritikerInnen gerecht zu werden und sich ihnen in einem sachlichen Diskurs zu stellen. Den Vorwurf der Verharmlosung der „Ungeheuerlichkeit des Holocaust“ an Köhlmeier weisen wir ab und geben ihn an jene zurĂŒck, die sich dieses Vorwurfs bedienen, um gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen.

Nicht Michael Köhlmeiers Vergleich zwischen Grenzschließung und Grenzschließung ist der Skandal. Der Skandal ist, dass wir in einem Staat leben, in dem dieser Vergleich denkbar geworden ist.

Unterzeichnet von: Ferdinand Schmatz, Leiter des Instituts fĂŒr Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien und Esther Dischereit, Professorin ebenda gemeinsam mit Ana Bagradjans, Muhammet Ali Bas, Sandro Huber, Katharina Klein, Anna Maschik, Felicitas Prokopetz, Tizian Rupp, Sprachkunst-Studierende.

UnterstĂŒtzung des Offenen Briefs willkommen per Mail an taskforce.sprachkunst@gmail.com

Komm, wir machen 1 Ausflug.

Mit der Sprache fliegen wir aus. Fliegen aus der Sprache raus. In die Sprachen. Wir gehen in die FlĂŒge. Fliegen aus und fliegen auf. Sind wir aufgeflogen oder werden wir aufgeflogen sein, dein, mein?

Komm, wir machen 1 Ausflug in die Sprache.

Es lesen und performen:

Anageddon (Collab.)
Florentin Berger
Sandro Huber
Laurine Irmer
Lisa Jakob
Katharina Klein
Karoline Marth
Anna Maschik
Felicitas Prokopetz
Tizian Natale Rupp

Danach: Sprachkunstparty

Roswitha Peintner und Studierende forschende

anne-clara stahl
muhammet ali baƟ
benedikt steiner

“Wichtig erscheint mir, dass noch irgendwo steht,
dass es sich insgesamt um ein EXPERIMENT handelt,
die Lehrveranstaltung in den Lichthof zu verlegen
um kĂŒnstlerische Forschung zu entwickeln. Und dass
die Umbauten im Raum (performatives Forschen) nur eine
von mehreren Ebenen unserer Suche nach neuen Ordnungen
und Praktiken literarischer Produktion und Lehre abbilden.”

donnerstag, 17. mai
10 bis 13 uhr
die angewandte, hauptgebÀude
oskar-kokoschka-platz 2
lichthof b (seite kantine)

PROGRAMM

Bereits zum neunten Mal wird heuer vom 11. bis 13. Mai 2018 die „Kritischen Literaturtage“ in Wien veranstaltet, DIE Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams.

UnabhĂ€ngige und (mittel)kleine Verlage aus Österreich und dem deutschsprachigen Raum mit alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen BĂŒchern prĂ€sentieren ihr Sortiment. Auch politische Initiativen, die Zeitschriften und BroschĂŒren herausgeben, sind dabei.
Ein ansprechendes Rahmenprogramm mit BuchprÀsentationen, Lesungen, Podiumsdiskussionen etc. bei freiem Eintritt bringt interessierte BesucherInnen, AutorInnen und VerlegerInnen in Kontakt.

Mit Kinderbuchausstellung und (Vor)Leseecke „Yuki liest!“ Motto: Mutige MĂ€dchen, starke Frauen.

Öffnungszeiten:
Freitag 11. Mai 14-20 Uhr
Samstag 12. Mai 12-20 Uhr
Sonntag 13. Mai 12-17 Uhr

KunstSozialRaum Brunnenpassage
Brunnengasse 71/Yppenplatz , 1160 Wien
(U6 JosefstĂ€dterstraße)

Organisation: Mag.a Ulli Fuchs, Labor Alltagskultur

Die heimische Literaturzeitschrift „kolik“ versammelt ein paar Mal im Jahr Texte von einigen der frischesten und vielversprechendsten Autorinnen und Autoren des Landes. Neben der jungen Generation sind aber auch etabliertere KrĂ€fte regelmĂ€ĂŸig vertreten. Diese Mischung bieten meist auch die „kolik“-Abende im Schauspielhaus, zu denen Herausgeber Gustav Ernst lĂ€dt. Diesmal lesen Sandro D. Huber, Eva Lugbauer und Petra Piuk.

Ort: Im Schauspielhaus (Nachbarhaus; Porzellangasse 19, 1020 Wien)

Angaben_Website_Zulassung 2019

Sprachkunst
ZulassungsprĂŒfung 2019

  
Die ZulassungsprĂŒfung dient der Feststellung der fachspezifischen kĂŒnstlerischen Eignung fĂŒr
das Studium. 

 

Folgende FĂ€higkeiten und Kompetenzen sind Gegenstand der ZulassungsprĂŒfung:
– FĂ€higkeit zur differenzierten Wahrnehmung, zu sprachlicher AusdrucksfĂ€higkeit und
OriginalitÀt (in deutscher Sprache!)
– die FĂ€higkeit, Themen zu erkennen und in einem gestalterischen Prozess zu
entwickeln
– kommunikative Kompetenz
– Es gibt keine AltersbeschrĂ€nkung. Die Matura oder eine abgeschlossene
Berufsausbildung ist fĂŒr die Aufnahme nicht erforderlich.
 
Einreichung der Bewerbungsunterlagen
– auf dem Postweg ab 5. November 2018 an das Institut fĂŒr Sprachkunst der
UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst, 1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 3
– persönlich zwischen 3. und 5. Dezember 2018 jeweils von 10:00 bis 14:00 im
Sekretariat des Instituts fĂŒr Sprachkunst, 1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 3
– Einlangen der Bewerbungsunterlagen an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst (auch
bei postalischer Einreichung!) ausnahmslos bis spÀtestens 5. Dezember 2018 um
14:00 
 
Umfang der Bewerbungsunterlagen  
– eigene(r) Text(e) in freier Thematik und freier Textkategorie (in deutscher Sprache!)
abgeschlossene Texte oder AuszĂŒge
maximal FÜNF A4-Seiten, mind. 11 Pt. SchriftgrĂ¶ĂŸe, eineinhalbzeiliger Abstand
– ausschließlich in gedruckter Form auf Papier, keine digitalen DatentrĂ€ger!
keine Mappen o. À.
in vierfacher AusfĂŒhrung
– tabellarischer Lebenslauf in vierfacher AusfĂŒhrung. Bitte ohne Foto!
– das ausgefĂŒllte Formular „Anmeldung zur ZulassungsprĂŒfung“ in zweifacher
AusfĂŒhrung – zu finden auf der rechten Seite, im Feld „Downloads“.
 
Der zweite Teil des Aufnahmeverfahrens fĂŒr einen aufgrund der Bewerbungsunterlagen
eingeschrÀnkten Personenkreis findet vom 25. Februar bis 1. MÀrz 2019 statt. 
– Die zum zweiten Teil der ZulassungsprĂŒfung zugelassenen BewerberInnen werden
spÀtestens Ende JÀnner 2019 per Email verstÀndigt. Die nicht Zugelassenen werden
nicht verstÀndigt.
– Der zweite Teil der ZulassungsprĂŒfung besteht aus einer mehrstĂŒndigen schriftlichen
Klausurarbeit und einem persönlichen GesprÀch mit Mitgliedern der
PrĂŒfungskommission.
Es gibt keine RĂŒckgabe der Bewerbungsunterlagen. Die Nichtzulassung bedeutet bei der
großen Anzahl der Einreichungen und der geringen Anzahl der StudienplĂ€tze kein
grundsĂ€tzliches QualitĂ€tsurteil. Feedback auf Texte und BegrĂŒndung der Nichtzulassung ist
leider nicht möglich.

Die Sprachkunstabsolventin Raphaela Edelbauer hat fĂŒr ihren Roman „Entdecker. Eine Poetik“ den Rauriser Literaturpreis 2018, dotiert mit 8.0000€, erhalten.

„Im Gegensatz zu Hofmannsthals „Chandos-Brief“ – und damit zugleich in dieser sprachphilosophischen Tradition stehend – zerfallen bei ihr die Worte nicht zu modrigen Pilzen, sondern sie erschafft umgekehrt die ganze Welt aus Sprache: Zoologie, Geologie, Geografie, Physik, Medizin und Chemie fĂŒhrt die Autorin in sechs Entdeckungsreisen auf den Ursprung der Sprache zurĂŒck. Sprache als der zentrale Baustein der Welt, wie es in der ‚Gebrauchsanweisung‘ zu Beginn heißt. Das mit kongenialen Zeichnungen von Simon Goritschnig bibliophil gestaltete Buch ist sowohl eine spannende naturwissenschaftliche AnnĂ€herung an die Poesie als auch umgekehrt: eine poetische AnnĂ€herung an die Naturwissenschaft.“ So die Jury in ihrer BegrĂŒndung.

Die Sprachkunst gratuliert!

Wie sie die Rauriser Literaturtage sowie den Fakt, dass sie eine Gondel gewidmet bekommen hat, empfindet, kann man hier in ihrem Vlog nachfĂŒhlen.

Sprachkunst x Sound Design

Lesung & Audioperformance

We proudly present
13 Mini-HörstĂŒcke von Studierenden der Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr Angewandte Kunst in Wien in Kooperation mit Sounddesign-Studierenden der Fachhochschule Joanneum Graz nach einem Thema des Hyperwerks, Institut fĂŒr Postindustrielles Design der Hochschule fĂŒr Gestaltung und Kunst in Basel

von/mit

Muhammet Ali BaƟ
Jakob FrĂŒhmann
Martin Haiden
Cornelia HĂŒlmbauer
Johannes Kippelt
Martin Knapp
Naa Teki Lebar
Joshua Lilienthal
Anna Neata
Frieda Paris
Valerie Quade
John Sauter
Felicia SchÀtzer
Fiona Sironic
David Stockinger

Projektleitung: Orhan Kipcak

Auf Ö1
Über Sound Design
Über das Hypermagazin

POLIVERSALE 2018. 16.4.–15.5.

5. Abend: DICHTUNGSWERKSTATT: CHARLES REZNIKOFFs „Holocaust“ (1975) und „POLITISCHES DICHTEN HEUTE“

NORBERT LANGE zum Zyklus Reznikoffs, mit Textbeispielen ‱ LENA BIERTIMPEL ‱ CORNELIA HÜLMBAUER ‱ MUHAMMET ALI BAƞ (Studierende am Institut fĂŒr Sprachkunst) lesen ihre Gedichte und kommentieren Reznikoffs Dichtung ‱
gemeinsames GesprĂ€ch ‱
Moderation: FERDINAND SCHMATZ ‱
Charles Reznikoff: „Holocaust“ (ĂŒbersetzt von Georg Deggerich; zweisprachige Ausgabe, Leipziger Literaturverlag, 2013) ‱

Mehr Information zu den Studierenden, zu Reznikoff und der Poliversale findet mensch HIER.

Marla und James sind jung, sie verlieben, verlieren und begegnen sich wieder. Ihr GlĂŒck scheint keine Grenzen zu kennen, bis James Marla auf seine meeresbiologische Forschungsreise nach Mexiko mitnimmt. Auch Ulysses ist das Kind einer lĂ€ngst vergangenen Liebe, vor allem aber ist er Marlas Vater, der sie als Kind verlassen hat und der in einer melancholischen Stimmung beschließt zu sterben. Yara Lees DebĂŒt erzĂ€hlt spielerisch leicht von Liebe und Verlust und davon, dass Suchen und Finden nicht immer etwas miteinander zu tun haben.

Yara Lee heißt eigentlich Afamia Al-Dayaa, geb. in Deutschland, studierte klassisches Klavier und lebt seit 2011 in Wien, um Sprachkunst und Komposition zu studieren. Als ob man sich auf hoher See befĂ€nde ist ihr DebĂŒtroman.

DoppelprĂ€sentation mit Cordula Simon „Der Neubauer“. Moderation: Katja Gasser (Literaturredakteurin ORF-Fernsehen)

Mehr

Sprachkunstabsolventin Afamia Al-Dayaa veröffentlicht unter ihrem Pseudonym Yara Lee ihr DebĂŒt beim Residenz Verlag.

Marla und James sind jung, sie verlieben, verlieren und begegnen sich wieder. Ihr GlĂŒck scheint keine Grenzen zu kennen, bis James Marla auf seine meeresbiologische Forschungsreise nach Mexiko mitnimmt. Dort werden sie in eine böse Intrige verwickelt – und straucheln unter der Last der MissverstĂ€ndnisse und Feindseligkeiten. Auch Ulysses ist das Kind einer lĂ€ngst vergangenen Liebe, vor allem aber ist er Marlas Vater, der sie als Kind verlassen hat und der in einer melancholischen Stimmung beschließt zu sterben. ZunĂ€chst aber gilt es, den geeigneten Ort dafĂŒr zu finden – oder soll er doch eher die verlorene Tochter suchen? Yara Lees DebĂŒt erzĂ€hlt spielerisch leicht von Liebe und Verlust und davon, dass Suchen und Finden nicht immer etwas miteinander zu tun haben.

An der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien gelangt ab 1. Oktober 2018 eine halbbeschĂ€ftigte Stelle einer UniversitĂ€tsprofessorin / eines UniversitĂ€tsprofessors fĂŒr das Fach Sprachkunst, befristet auf fĂŒnf Jahre zur Besetzung.

Gesucht wird eine oder ein im deutschsprachigen Literaturbetrieb anerkannte Schriftstellerin oder ein Schriftsteller, die oder der aufgrund des persönlichen literarischen Profils in der Lage ist, die Studierenden der Studienrichtung „Sprachkunst“ in einem möglichst breiten Feld an Literatursparten kĂŒnstlerisch zu betreuen und durch Kooperation mit anderen Instituten der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst sowie mit externen Partnern dem kĂŒnstlerisch-kreativen Potenzial von Sprache disziplinenĂŒbergreifend Wirksamkeit zu verleihen.

Aufgabenbereich
Enge inhaltliche und organisatorische Zusammenarbeit mit der zweiten Professur am Institut fĂŒr Sprachkunst
Methodisch durchdachte und didaktisch kreative Betreuung der Studierenden im Studium Sprachkunst
Organisation der Lehre am Institut fĂŒr Sprachkunst
Entwicklung und DurchfĂŒhrung von interdisziplinĂ€ren, studienrichtungsĂŒbergreifenden Projekten innerhalb der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien
Einbringung nationaler und internationaler Kontakte im Bereich der Sprachkunst und des nationalen und internationalen Literaturbetriebes zur UnterstĂŒtzung der Studierenden beim Aufbau von Netzwerken
Organisation von öffentlichen Veranstaltungen und Publikationen zur Positionierung des Instituts fĂŒr Sprachkunst als aktiver und wichtiger Teil des deutschsprachigen Literaturbetriebs
Mitwirkung an der universitÀren Selbstverwaltung

Qualifikationsprofil
Publikationen in anerkannten Verlagen
FĂ€higkeit zur kĂŒnstlerischen Betreuung von Studierenden (nachgewiesen durch bereits erfolgte LehrtĂ€tigkeit oder durch vorgelegte Lehr- und Betreuungskonzepte, die in einem öffentlichen Hearing an der UniversitĂ€t zu vertreten sind)
zuerkannte Literatur-Stipendien und Literatur-Preise

Die UniversitĂ€t strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in leitenden Positionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrĂŒcklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt aufgenommen.

Das verhandelbare Mindestgehalt fĂŒr Professorinnen und Professoren betrĂ€gt laut Kollektivvertrag Euro 2.502,50 brutto monatlich, 14x im Jahr.

Bewerbungen sind bis 20. MĂ€rz 2018 um 12:00 Uhr unter Anschluss umfassender Unterlagen ĂŒber Lebenslauf und die eigenen Arbeiten sowie einer kurzen Zusammenfassung der persönlichen Vorstellungen von der TĂ€tigkeit als UniversitĂ€tsprofessorIn an den Rektor der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst, in elektronischer Form an rektorat@uni-ak.ac.at per e-mail zu richten.

Bewerber/innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten.

http://www.dieangewandte.at/aktuell/stellenausschreibungen/stellenausschreibung_detail?stellenausschreibung_id=1517814863133

Anna Stiegler (Ennstal/Wien) schreibt trocken-analytische Texte die dich treffsicher aus der Komfortzone katapultieren. Sie spricht aus was sich andere nur denken und ihre Lesungen werden zu einer kollektiven Grant-Katharsis.

Sigrid Horn (Ybbstal/Wien) liebt Bilder. Weil sie aber nicht zeichnen kann muss sie diese aufschreiben. Mit ihrer Ukulele und ihrer Stimme verlassen die Texte das Blatt und bekommen Gestalt. Sie freut sich fĂŒr den Herbst etwas ankĂŒndigen zu dĂŒrfen.

Anna und Sigrid vereint die Liebe zum Wort und der Hass aufs Patriarchat. Beides gibts am 8.3. im Anno zu hören.

Mit John Sauter und Ella-Mae Paul eröffnen zwei Sprachkunststudierende die Buch im Beisl – FrĂŒhjahrssaison 2018:

Startrampen im Mörtelland – John Sauter

„Da muss etwas liegen, jeder spricht doch davon.“ In leisen Tönen reist der Autor in seinen beiden Gedicht-Manuskripten „Startrampen“ und „Mörtelland“ in die Zone, die immer dahinter liegt. Egal, ob man schon raus aus der Stadt ist oder noch in ihr steckt – denn ums Weiterkommen, WeitermĂŒssen geht es in den Texten. Da werden Strommasten beklettert, Möwen in den Busbahnhöfen mit Fish’n’Chips-Resten gefĂŒttert, Meteore vom Himmel herabgeschaut und schließlich zu den Startrampen aufgebrochen. Auf der Reise wird sich zu den Gedichten sicher der ein oder andere Kurzprosa-Text gesellen.

John Sauter, geb. 1984 in Freiberg (Sa.), Studium der Journalistik in Leipzig, Studium der Sprachkunst in Wien, schreibt Lyrik, Kurzprosa und arbeitet an seinem ersten Roman.

***

Ella-Mae Paul – Verkettung von Verwechslungen

„Du weißt nicht, wer dir geschieht.“ In dichten, poetischen Miniaturen nĂ€hert sich die Autorin in warmen und kalten NĂ€chten der immer heißen Stirn ihrer namenlosen Charaktere an. Dabei geht sie ohne Kompromiss vor. Die Handlung braucht, um erzĂ€hlt zu werden, nur ein „Ich“ und ein „Du“. Was entsteht, sind sinnlich-nahe Einblicke, die „geschlossene Augen“ und „wortkarge Schultern“ abtasten. Doch auch Texte, in denen „jeder Satz ein Überfall“ sein kann, entstehen in der Welt der Autorin aus den dichten Verkehrsströmen, StadtstrĂ€nden und Wohnblocks, die wie in einem Beton-GewĂ€chshaus zum Himmel sprießen.

Ella-Mae Paul, geb. 1995 in Frankfurt am Main, Studium der Sprachkunst und der Philosophie in Wien, schreibt Lyrik, Kurzprosa und Unhandliches.

Im Hands-on Approach wurde eine Mini-Zeitschrift manuell aus alten Zeitschriften, Postkarten und Flyer in Kombination mit eigenen Texten hergestellt.

Hier die Anleitung dazu und los geht’s.

Kurzprosa aus Österreich und aus Ungarn.
Reiseberichte, Postkarten, Briefe, Aufzeichnungen, Beobachtungen, Skizzen, Aphorismen.

Ina Ricarda K-T und Thassilo VH lesen aus gesammelten Schriften, die unterwegs entstanden sind oder vom unterwegs sein und weg sein handeln. Das Publikum wird wie nebenbei auf Reisen und SpaziergĂ€nge geschickt, von denen die beiden lĂ€ngst zurĂŒck sind.

Im Schauspielhaus Wien, Nachbarhaus (Porzellangasse 19, 1090 Wien) findet die Release-Lesung zum zweiten Band von STILL DRAMA statt. In den STILL DRAMA-Ausgaben werden je zwei Dramentexte von jungen Autoren und Autorinnen abgedruckt, um den Fokus auf den literarischen Text hinter dem TheaterstĂŒck zu legen. Diesmal wurde jeweils ein StĂŒck von Tanja Ć ljivar und Sascha Hargesheimer publiziert. Die Autor*innen werden aus ihren StĂŒcken lesen und mit Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten ĂŒber das Schreiben und die BĂŒhne reden.

Mehr zu STILL-DRAMA gibt es hier.

„Vorzeitig abgebrochen. Die Operation wurde
Vorzeitig abgebrochen. Der Flug wurde
Vorzeitig abgebrochen. Die Verbindung wurde
Vorzeitig abgebrochen. Die Erinnerung wurde
Vorzeitig abgebrochen. Das Topsonderangebot wurde
Vorzeitig abgebrochen. Das neue Jahr wurde
“

Es lesen Lisa Jakob und Jacqueline Weihe.

Dritte Hand
“Wiener Rock, aber eigentlich ist es Underground Wien im besten Sinne” – Concerto

Die Dritte Hand singt und songwritet auf Mundart und Deutsch. Ausgegangen wird von eher wenigen Akkorden, darĂŒber schöne oder schirche Bilder von Feuer, Rausch, einem betrunkenen Riesen in Paris, einem Impressionistinnenteich, schlafenden Löwen, beißenden Katzen, verlorenen MĂ€dchen, Schnorrern und anderen liebenswerten Menschen. Dazwischen hĂ€ufig: Improvisationen zwischen Pseudo-Jazz und Profi-LowFi. Ebenso: Arabesken.

Eintritt frei, Spenden fĂŒr KĂŒnstlerInnen herzlich willkommen.

Das Literaturmagazin der Sprachkunst sucht neue Redakteur*innen!

http://www.jenny-literatur.at

Infotermin am 15. Januar, 16.00 Uhr im Seminarraum 1!

LOT. Lesung ohne Titel
-oder die Verteidigung der SalzsÀule
eine Streuung aus Lyrik, Prosa und Dramatik
fĂŒr mehr Sturm im Wasserglas

Im AU.

Sandra Hubinger
Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Studium der Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien.
Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Literaturzeitschriften und Anthologien (u.a. Jahrbuch der Lyrik) 3. Preis beim Feldkircher Lyrikpreis 2013. 2016 erschien ihr Lyrikdebut Kaum Gewicht und RĂŒckenwind. Lyrik der Gegenwart 56. Edition Art Science.

Cornelia HĂŒlmbauer
studierte Anglistik und Kunstgeschichte, promovierte zu sprachlicher Diversifikation in Europa. Seit 2016 Studium der Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien. 2016 Finalistin beim 24. Open Mike Berlin, 2017 Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses. Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift JENNY.

RAPHAELA EDELBAUER (Wien) ENTDECKER. Eine Poetik (Klever Verlag, 2017) ‱ JAKOB KRANER (Wien) Vom hĂ€misch-heiseren Lachen. Prosaminiaturen (Manuskript) ‱ TIMO BRANDT (Wien) Enterhilfe fĂŒrs Universum. Gedichte (edition offenes feld, 2017) ‱ Lesungen und GesprĂ€ch ‱ Einleitungen und Moderation: Daniel Terkl

Die Welt ist keine Augenweide, die sich von der Literatur friedlich abgrasen lÀsst. Dementsprechend setzen sich die Werke der drei Autor*innen in ihren Werken mit der Schwierigkeit auseinander, Welthaltiges mit Worten abzubilden. Bringt Sprache etwas hervor oder legt sie sich nur selbst (r)ein? Dieser Frage ist unter allen UmstÀnden nachzugehen!

Drei junge Literaturschaffende, die bereits viel von der gemeinsamen Zusammenarbeit und dem Austausch untereinander profitiert haben. Das neuste Projekt ist die GrĂŒndung einer Literaturzeitschrift (Arbeitstitel: »Prosa Nostra«).

Timo Brandt, *1992 in DĂŒsseldorf, wuchs in Hamburg auf. Seit 2014 Sprachkunst-Studium in Wien; seit 2015 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift JENNY; Literatur-Rezensent fĂŒr diverse Medien. Veröffentlichungen u.a. in Bella Triste, STILL, Metamorphosen und in Anthologien.

Raphaela Edelbauer, *1990 in Wien, wo sie lebt. Sprachkunst-Studium an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst in Wien. Ab 2009 Veröffentlichungen in Literaturmagazinen, Anthologien. Sie ist 2017 Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds.

Jakob Kraner lebt in Wien, studierte Philosophie und Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst, schreibt Lyrik, Prosa, Essays, ĂŒbersetzt (zuletzt in den Lichtungen). Projekte im Bereich Musik, Performance, Theater, u.a. mit dem Wiener Theater Garage X. Er ist Teil des Literaturperformance-Duos VIEIDER/KRANER und des Lyrikkollektivs babelsprech.

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Anmeldung unter | Registration: workshops@thishumanworld.at

/// English version below ///

Gewalt und Sound – Macht und Foto – Mensch und Wort. Wie manipuliert Sprache unsere Bilder? Wie sehr macht sie diese aber auch erst zugĂ€nglich? Der Fokus unserer Augen folgt dem akustischen Erlebnis, dem dramatischen Sound. Wenn man dem Film Sprache und den Ton nimmt, was bleibt noch ĂŒbrig? Wie drĂŒckt sich Gewalt aus? Unser Workshop begeht diese Frage durch Vertonung, Versprachlichung und Verbildlichung. Ton, Text, Bewegung – verfremden wir sie zu Bekannten.

BeschrÀnkte Teilnehmer_innenzahl.

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Violence and Sound- Power and Photography – Mankind and word. How does language manipulate our images? And how does it make them accessible? Our eyes focus follows the acoustic experience and dramatic sound. What remains in a film if language and sound are taken away from
it? How does violence articulate itself? Our Workshop will investigate this question through dubbing, linguistic process and imagery. Sound, Text, movement- let us alienate them in order to make them accessible.

Limited number of participants.

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Anmeldung unter | Registration: workshops@thishumanworld.at

Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit wirds sehr ernst.

Iris Blauensteiner
Maria Muhar
Mercedes Spannagel

Eintritt: freie Spende.

Iris Blauensteiner
Autorin und Filmemacherin. Diplome der Bildenden Kunst an der Akademie der Bildenden KĂŒnste und der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Uni Wien. Seit 2004 Filme als Regisseurin und Drehbuchautorin (u.a. „Rast“, Dokumentarfilm, 2016 / „Schwitzen“, Kurzspielfilm, 2014 / „und eine von ihnen singt“, Essayfilm, 2011). 2016 erschien der DebĂŒtroman „Kopfzecke“ beim Verlag Kremeyr & Scheriau. Weitere Infos unter: http://www.irisblauensteiner.com/

Maria Muhar
Geb. 1986 in Wien. Kochlehre, Studium an der Akademie der bildenden KĂŒnste Wien (Post Conceptual Art Practices, Fotografie), seit 2016 Studium an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst (Institut fĂŒr Sprachkunst Wien). Lebt und arbeitet als KĂŒnstlerin und Köchin in Wien.

Mercedes Spannagel
geboren 1995 in Wien, Studentin in Wien. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, zb: LICHTUNGEN, EntwĂŒrfe, STILL Magazine. Rauriser Förderungspreis 2017.

MOOD AND MEMORY

In einer Serie von elf Fotofilmen setzen sich junge Autor_innen des Instituts fĂŒr Sprachkunst der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien, MedienkĂŒnstler_innen des Experimentellen Radios Bauhaus Weimar und Mediengestalter der FakultĂ€t fĂŒr Gestaltung Hochschule Mannheim mit Themen auseinander, in die verschiedene Menschen sie mitgenommen haben: ein gut situiertes MĂ€dchen aus Aleppo, der Sohn armer somalischer Bauern … Jemand hört in der Jugendherberge die Stimme Rosa Luxemburgs und eine Frau spricht ĂŒber die Salate in einer Massenunterkunft. Dinge warten, Menschen warten, ZustĂ€nde, ParkbĂ€nke. Eine Kamera hĂ€lt Bewegungen fest, die Bewegung ist eingeschrĂ€nkt. Die Autor_innen verstehen manchmal nicht alles, das Gesagte bleibt fetzenhaft. Was meint der Andere, wenn er sagt: „Damaskus“ und „Nicht gut nicht gut“? Vielleicht bleibt es dabei, dass sich nichts zusammenfĂŒgt, dass verschiedene Stimmen einander ĂŒberlagern und jeder etwas anderes hört.

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this human world – International Human Rights Film Festival
geht von 30. November bis 10. Dezember 2017 in seine JubilĂ€umsausgabe und widmet sich in diesem Jahr mit ĂŒber hundert Filmen, zahlreichen Podiumsdiskussionen, Workshops und einem breiten Rahmenprogramm, in einem Zeitraum von 11 Tagen, der filmischen, kĂŒnstlerischen und diskursiven Auseinandersetzung mit Menschenrechten und gesellschaftspolitischen Themen.

Zur Veranstaltung:

Wann beginne ich das GerÀusch zu lesen? LÀsst Schreiben sich von der Stimme trennen? Ist Popmusik konzeptuelle Poesie und Klang=Literatur ein politischer, ein subversiver Akt?
Wieso reden alle gleichzeitig? / Soll ich jetzt Musik anmachen?

Das sound writing kollab wird sich bei ihrem ersten Treffen im November auch diesen Fragen stellen and schall swallow all answers.
Ihren Namen trĂ€gt das kollab nach dem 2017 veröffentlichten Sound Writing-Manifest der SprachkĂŒnstlerin und Performerin Swantje Lichtenstein, die den Begriff in Zusammenarbeit mit dem MedienkĂŒnstler Marc Matter entwickelt hat.

Die mehrsprachige Kollaboration von KĂŒnstler_innen aus Choreographie, Sound Art, Literatur und Film trifft sich an der Bar des Spektakels mit deinen GerĂ€uschen. Drinnen ist wieder die Hölle los.

Mit: Rosa AnschĂŒtz, Katharina Joy Book, Annalisa Cantini, Emma Clayton, Stefan-Manuel Eggenweber, Jake Farrant, Lara Hampe, Stephan Langer, Hyeji Nam, Adam Paroussos, Vera Sebert, Damon Taleghani u.a.

UnterstĂŒtzt vom Institut fĂŒr Sprachkunst, UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien.

JENNY #5 betritt die Manage und glĂ€nzt wie nie zuvor. In gelb und blau und mehrblau. JENNY, das ist die Literaturzeitschrift und Jahresanthologie des Instituts fĂŒr Sprachkunst, ein Buch voller Trends, SprĂŒche, Geschichten und Karambolagen, breitem Grinsen und zornigem KalkĂŒl.

Die Release-Veranstaltung findet am 7. November um 19:00 statt.

MenĂŒ:

BegrĂŒĂŸung:
Gerald Bast, Rektor UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien
Ferdinand Schmatz, Leitung Institut fĂŒr Sprachkunst, Angewandte

Es lesen die BeitrÀger*innen:
Iris Gassenbauer
Alexander Kappe
Marie Luise Lehner
Damon Taleghani
Angela Wiedermann (mit einer musikalischen Komposition von Eva Maria MĂŒller)

Moderation: Cornelia HĂŒlmbauer

Mehr und noch mehr.

Vom 4. bis 6. November findet im Metro Kinokultursaal das Poetry Film Festival Vienna 2017, organisiert von Sigrun Höllrigl statt. Mit 11 Fotofilmen zusammengefasst unter dem Reihentitel „Mood & Memory“ sind Studierende der Sprachkunst sowie Studierende des More-Projekts zusammen vertreten. Trotz ihrer Unterschiedlichkeiten finden sich alle Filme rundum die Themen Flucht, Alltag, Dann und Danach wieder.

Im Anschluss an das 1-stĂŒndige Screening am 6. November um 21:00, gibt es ein PublikumsgesprĂ€ch mit Darsteller*innen, Autor*innen und Regisseur*innen.

Gezeigt werden:

BAG
Ahmed Hashim

DER WIND IN SCHWEDEN IST IHNEN EGAL
Namat Fekrat, Katharina Pressl, Michael Walk

NICHT GUT, NICHT GUT
Grit Lieder

ABLEGERINNEN
Sophie Steinbeck

MEGHETY
Anna-Sophie Fritz

MAHMUD
Anna-Sophie Fritz

HAFENSCHAUKELN
Lena Biertimpel

ZELLSTOFF
Regine Elbers

SACHSTAND
Lara Hampe

LE DANSE DU REGRET
Kevin Neutz/Marius Nied

THE BOWL
Esther Dischereit/Ray Kaczynski

Anstatt des letztjĂ€hrigen Dienstags, findet die von Sprachkunststudierenden gestaltete Lesereihe „Sehr ernste Scherze“ nun mittwochs statt. Und zwar jeden ersten Mittwoch, jeden zweiten Monat. Um regelmĂ€ĂŸige Updates zu erhalten, ist es am Besten die Seite auf facebook zu liken, oder hier auf der Website auf Updates zu warten.

Dieses Mal – zur Semestereröffnung und unter dem Titel Sehr ernstes Again besonders gespannt erwartet – lesen:

Sandro Huber
Norbert Kröll
Felicitas Prokopetz

Das Ganze findet mit musikalischer Untermalung, freier Spende und einer allgemein recht netten Stimmung im Spektakel, Hamburgerstraße 14, 1050 Wien statt.

In diesem Sinne wĂŒnscht man dieser Tage, wenn man sich im Flur begegnet, auch ein „Sehr ernstes Semester, again!“, oder, „Sehr erstes Semster!“

Unter dem Titel „Luftlinie A-B“ lesen Studierende der Sprachkunst aus ihren Arbeiten im Literaturhaus Wien (Zieglergasse 26a, 1070).

Es lesen: Frieda Paris, Johanna Wieser, Sophie Steinbeck, Cornelia HĂŒlmbauer, Damon Taleghani, Muhammet Ali BaƟ, Benedikt Steiner, Stefan-Manuel Eggenweber, Katharina Pressl, Lena Biertimpel und Maria Muhar.

Entfernung, in Körpern gedacht, ist von Zeh bis Stirn. Vorderster Teil und Plattform von Nasenwurzeln, das sagt man doch so: Sprungschanze. Von da bis zum Blatt Papier ist es nicht mehr weit. Die Entfernung in Wörtern gedacht, sind die Linien zwischen A und B. Auch, wenn ihr rĂŒckwĂ€rts geht. Augenlider, Schritte.

Facebookveranstaltung.

Die Essence ist die Jahresausstellung der UniversitĂ€t fĂŒr Angewandte Kunst Wien, die von 27. Juni bis 11. Juli in der Alten Post (Dominikanerbastei, 1010 Wien) stattfindet.

In zwei RÀumen prÀsentiert die Sprachkunst Arbeiten aus den vergangenen Semestern, von Installationen bis Fotografie, von Performance bis Videoarbeiten, bis Bar, Boden und, ja, auch Bier.

Stay tuned.

Eröffnung: 27.06. ab 20 Uhr

Raum I
blank. glatt. optimal.
Ein Raum aus Installation, Video-, Text- und Muskelkraft.

20.00 – 21 Uhr: Überlaufende Lesungen und Performances
21.30 – 23 Uhr: Sprach * Schall * Muskelperformances von Studierenden der Sprachkunst

Am Empfang: Leuchtend grüne ZĂ€hne. Die SchwĂ€rme nahen – wollen sich vollsaugen.
Eine glatte Lobby ohne Lift. Ohne Treppen. Wir könnten alle ausrutschen. Auf das gute Porzellan fallen. Mit dem Kopf gegen die Garderobe. Am Text hinabgleiten.
Schatten schwitzen und streichen Hemden glatt. So heiß, wir glĂ€nzen – irgendjemand fragt: Darf ich hier sitzen? Hier schlafen?
Aber dieser LĂ€rm.

Raum II
Mood & Memory – Flucht und Dann Danach
11 Filme – ein Projekt des Instituts für Sprachkunst der UniversitĂ€t für angewandte Kunst Wien mit MORE-Studierenden, Studierenden Experimentelles Radio Bauhaus-UniversitĂ€t
Weimar, Studierenden der FakultĂ€t für Gestaltung Hochschule Mannheim.
Magazin und Filme in deutscher und englischer Sprache

RĂ€umen – Sprache und Raum im Raum
Publikation von Studierenden der Sprachkunst + Bühnen- und Filmgestaltung.
Hrsg. Ferdinand Schmatz, Elena Peytchinska

Esther Dischereit ist Professorin an der Sprachkunst und zur Zeit an der UniversitĂ€t Charlottesville in Virginia tĂ€tig. Von dort aus schickt sie Briefe, in denen sie ZustĂ€nde und Entwicklungen im trumpschen Amerika beschreibt. Ihre Nachrichten sind ĂŒber Deutschlandfunk Kultur zu hören. Der aktuelle vierte Brief ist hier nachzuhören und zu lesen.

PS:
Seit kurzem ist Esther Dischereit auch als public figure auf facebook vertreten.

Die Veranstalter*innen der sprachkunstaffinen Lesereihe „sehr ernste scherze“ verlautbaren:

„Vorletztes Mal scherzi-Dienstag vor der Sommerpause – kommt doch einfach & schwitzt ein bisschen mit uns – es lesen und performen:

Stefan-Manuel Eggenweber
Gunda Kinzl
Jakob Kraner
Damon Taleghani

Eintritt: Spende.
Nette Musik gibt’s.
KĂŒhle GetrĂ€nke auch.
Einen coolen BĂŒchertisch außerdem.“

Norbert Kröll prĂ€sentiert seinen DebĂŒt-Roman „SANFTER ASPHALT“ (Löcker Verlag, 2017)

Ein junger Mann stromert einen Tag durch Wien. Auf der Suche nach dem, was die Stadt zusammenhĂ€lt aber auch in die BrĂŒche gehen lĂ€sst, gerĂ€t er in Ă€ußerst merkwĂŒrdige Situationen. Mit Witz und Ironie mischt er sich ins Leben Unbekannter ein. Und dann gibt es noch diese Frau namens Edith. Was muss geschehen, damit das Durchqueren dieses Labyrinths am Ende des Tages Sinn ergibt?

Norbert Kröll, geb. 1981 in Villach, lebt und arbeitet in Wien. Diverse Studien: Klassisches Schlagwerk, Jazz Schlagzeug, Tontechnik, Philosophie und zuletzt Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst Wien. Mitherausgeber des mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichneten Literaturmagazins JENNY #2 (De Gruyter). GrĂŒndungsmitglied der Bands Giantree und Dawa. Wiener Literatur Stipendium 2016. Der DebĂŒt-Roman „Sanfter Asphalt“ erscheint im FrĂŒhjahr 2017 im Löcker Verlag.
www.norbertkroell.net

Der Autor zu dem geplanten Abend:

„Im Februar ist mein erster Gedichtband „Enterhilfe fĂŒrs Universum“ erschienen und ich finde, es ist an der Zeit, ihn euch mal vorzustellen.

Als Ort habe ich mir meine Lieblingskneipe im 8ten Bezirk ausgesucht, das Anno, mit seiner wunderbaren Lesereihe, dem AnnoLiteratursonntag. Also kommt vorbei – es wird auch niemand gezwungen, ein Buch zu kaufen^.

Ich freu mich einfach, wenn ihr Zeit und Lust habt vorbeizuschauen und mit mir den Abend zu entern!“

Link zum Facebook-Event

Die JENNY ist auf Tour durch den deutschsprachigen Raum und wird dabei folgende Stationen anfahren:

Dienstag, 16.05.

Literaturhaus Salzburg (prÀsentiert von mosaik)
mit Luca Manuel Kieser und Oravin
19.30 Uhr

Mittwoch, 17.05.

Salon Stoer, Hamburg
mit Helene Bukowski, Frank Ruf, Oravin und Luca Manuel Kieser
20.00 Uhr

Donnerstag, 18.05.

Lettrétage, Berlin
mit Helene Bukowski, Frank Ruf, Jan Skudlarek, Oravin und Luca Manuel Kieser
20.00 Uhr

Freitag, 19.05.

kunsthaus Erfurt
mit Helene Bukowski, Frank Ruf, Oravin und Luca Manuel Kieser
20.00 Uhr

Sonntag, 21.05.

Salon Irkutsk, MĂŒnchen
mit Tristan Marquardt, Frank Ruf, Oravin und Luca Manuel Kieser
19.00 Uhr

Mehr ĂŒber und von Jenny erfĂ€hrt ihr hier und hier.

Sprachkunstabsolventin Raphaela Edelbauer veröffentlicht ihr RomandebĂŒt 2017 bei Klever.

„Entdecker“ ist eine tollkĂŒhne Poetik aus der Synthese von Sprache und Naturwissenschaft. Jeder der sechs Teile – „Mikroorganismen“ (Bestiarium), „Minerale“, „Geologie“ (Kartografie), „Gravitation“, „AggregatzustĂ€nde“, „Zeit“ – verfolgt einen anderen Ansatz und doch sind alle untereinander organisch verbunden.

Raphaela Edelbauer versucht mit ihrem Prosadebut nichts Geringeres, als unserer Naturgeschichte der Neu­zeit, mitsamt ihrer Systematik, Kombinatorik und Logik, ihrer eigene, poetische Logik entgegenzusetzen und mit den Mitteln der Sprache auszu­hebeln.

Eine phantastische Bild-Text-Expedition durch die Wirrnisse der Erdgeschichten: Mit zahlreichen Illus­trationen von Simon Goritschnig.

Vom 16. Bis 18. Mai hast du 3 Tage die Möglichkeit mit deinem gĂŒltigen Student*innenausweis deine HochschĂŒler*innenschaft zu wĂ€hlen. Die Hufak setzt sich fĂŒr deine Anliegen ein und vermittelt zwischen UniversitĂ€t und dir als Student*in.

Die ÖH Wahlen finden am

16. Mai – 8.30-16.30 Uhr

17. Mai – 9.00-17.00 Uhr

18. Mai – 8.30-16.30 Uhr

in der Rechtsabteilung, Ferstel-Trakt / EG, Oskar Kokoschka-Platz 2 statt. Mit deiner Stimme hast du die Möglichkeit aktiv am Unileben teilzuhaben.

Mehr Infos und vergangene Projekte findest du auf www.hufak.net bzw. auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com//hufakpage

Komm also mit deinem gĂŒltigen Student*innenausweis zum Wahllokal und mache von deiner Stimme gebrauch!

Freue dich am 18. Mai ab 12 Uhr im Anschluss an dein Voting auf ein leckeres veganes Essen und auf ein kleines Techno-Konzert vom Chor dÂŽachor!

Deine Hufak

Timo Brandts DebĂŒt Gedichteband „Enterhilfen fĂŒrs Universum“ ist 2017 bei edition offenes Feld erschienen und als E-Book und in Print erhĂ€ltlich.

„“Enterhilfe fĂŒrs Universum“ ist Timo Brandts Debutband, ein ebenso sinnliches wie sprachlich prĂ€zises Sonarium der Welt. Dabei kommt der literarischen Anverwandlung eine nicht unbedeutende Rolle zu; Ted Hughes und Sylvia Plath, Anna Achmatowa, Lars Gustafsson und Blaise Cendrars, James Joyce und Anne Sexton sprechen und werden angesprochen – Literatur ist ein PhĂ€nomen, das sich nicht von den WĂ€ldern, vom Meer oder einer WĂ€schespinne unterscheidet. Timo Brandts Sprache ist modulationsfĂ€hig, bedient sich mal anschaulicher Bilder, wenn sie deskriptiv ist, mal kĂŒhner WortfĂŒgungen, wenn sie auf Erkundung in GedankenrĂ€umen geht, bleibt jedoch immer dringlich, stellt sich verschiedene Fragen, die zum Leser herĂŒberschwappen, singt, grĂŒbelt und bezieht Position. Hier ist eine neue Stimme zu entdecken, die Tradition und Moderne auf sanfte Weise vermischt und auch dort nicht den Boden unter den FĂŒĂŸen verliert, wo sie zum Sprung von der Kante des Universums ansetzt.“

„Denn bei nĂ€herem Hinsehen zeigt es sich, dass Brandt eben nicht eine manierierte Form erfindet, um sie dann mit irgendeinem Inhalt zu fĂŒllen; vielmehr entsteht diese Form vor den Augen des erfreut staunenden Lesers aus der Bewegung des Gedichts oder vielmehr dem Prozess des Dichtens selbst.“

Lesungen, GesprÀche, Ausstellung

24. 4.: u.a. Ferdinand Schmatz
28. 4.: Norbert Hummelt und Gedichtantworten von Timo Brandt, Anna-Sophie Fritz, Luca Manuel Kieser und Katharina Pressl

Volles Programm Hier.

Konzept und Moderationen: MICHAEL HAMMERSCHMID
88. Autorenprojekt der Alten Schmiede

Der dichte Dialog der Worte und Elemente des Gedichts – ihr Hinaussprechen, ihr In-Beziehung- und Über-Grenzen-Setzen, ihre paradoxen ZĂŒndungen, ihre Osmosen und Verschmelzungen, ihr Austausch im Wort- und ĂŒber das WortgefĂŒge hinaus zeugen auch dieses Jahr vom vielgestaltigen Eigensinn und der ungebĂ€ndigten Energie dieser uralten und zugleich so unverbraucht innovativen und aktuellen Form der Literatur.

An vier Abenden werden beim zum zweiten Mal stattfindenden Internationalen Dichterloh-Festival, das alternierend zum einmonatigen Internationalen Lyrikfestival »Poliversale« (zuletzt 2014 und 2016) stattfindet, Dichterinnen und Dichter aus sechs HerkunftslĂ€ndern (der Schweiz, der Slowakei, Russland, Italien, Deutschland und Österreich) ihre aktuellen Publikationen vorstellen und dabei das Motto »Dichter Dialog« sowohl von innen als auch von außen beleuchten, durchdringen und darĂŒber hinausgehen.

Das neue Heft KÖRPERDINGE setzt sich mit leblosen und nicht-lebendigen Körpern auseinander. Das Heft versammelt literarische, essayistische, fotografische und illustrierte BeitrĂ€ge rundum die Themen New Materialism, Leichen, Wissen, RĂ€ume und Waren – wenn man so will also KÖRPERDINGE.

TORTUGA entsteht durch das Zusammenwirken verschiedener Menschen, die im Spannungsfeld von individuellen Interessen und kollektiven Vorstellungen experimentieren. Tortuga ist ein Forum abseits von Effizienz und Verwertbarkeit, ein Freiraum fĂŒr das Stille, VerrĂŒckte, Brave und Wilde.

PROGRAMM ab 19:00: im OPENmarx

HeftprĂ€sentation #3 {2} KÖRPERDINGE
1, zwei Wörter zur aktuellen Ausgabe

Hörspielkino TWO PARTS WATER, ONE PART OXYGEN
von Tortuga

Performance KÜCHENKÖRPER. EINE ANEIGNUNG DER FRANKFURTER KÜCHE von Adina F. Camhy

Lesung MATERIALISERUNG DES BLICKS
von Lale Rodgarkia-Dara

Film TRADING STORIES – A CARGO NAMED DESIRE
(2015, 45 min OmEU) von Jennifer Mattes

Mehr unter: http://tortuga-zine.net/2017/04/koerper-2-release/

Beim Buch im Beisl im Au (Brunnengasse 76, 1160 Wien) lesen Vera Sebert und Francisca Badum unter dem Titel „Wadenschau – reinbeißen ist wunderbar.“

„Film ist Bild. Bild ist Sprache. Sprache ist Sound. Sound ist Text. Text ist Zeichen.
Sie zeigen sich und werden gelesen im Sinne des UnSinns und der Sinnlichkeit.
Schneehasen sind im Sommer braun und Sahne ist weiß.“

Vera Sebert, *1987, Freiburg im Breisgau, studierte von 2007-2015 an der Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste Braunschweig und der Akademie fĂŒr bildende Kunst Wien. 2015 Studienabschluss: MeisterschĂŒlerin Freie Kunst. Ihre Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich verschiedener Medien und finden Ausdruck in Form von Texten, Malerei, Collagen, KĂŒnstlerbĂŒchern, Filmen und netzbasierten Arbeiten. Seit 2015 studiert sie Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr Angewandte Kunst Wien. Seit 2009 verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen und Filmscreenings in Mexiko, SĂŒdamerika und Europa. http://verasebert.com/

Francisca Badum, *1992 in Forchheim, studiert seit 2012 bildende Kunst an der UniversitĂ€t fĂŒr Angewandte Kunst in Wien. Im September 2014, durch das Essen eines Brotes inspiriert, begann sie zu schreiben. Neben Lyrik kamen auch Kurzgeschichten dazu. Die Schwerpunkte ihrer kĂŒnstlerischen Arbeit bewegen sich im Spiel zwischen Text, Bildcollagen, Kurzfilmen und Zeichnung. Als letztes wurde der Lyrikband „man schaut mit den Augen aus dem Kopf“ fertiggestellt.

Im Literaturhaus (Seidengasse 13, 1070 Wien) stellt Sprachkunstabsolvent Norbert Kröll sein RomandebĂŒt „Sanfter Asphalt“ vor, außerdem der Schriftsteller Paul Auer sein Buch „KĂ€rntner Ecke Ring“.

„Ein junger Mann stromert einen Tag durch Wien. Auf der Suche nach dem, was die Stadt zusammenhĂ€lt aber auch in die BrĂŒche gehen lĂ€sst, gerĂ€t er in merkwĂŒrdige Situationen. Mit Witz und Ironie mischt er sich ins Leben Unbekannter ein. Und dann gibt es noch diese Frau namens Edith. Was muss geschehen, damit das Durchqueren dieses Labyrinths am Ende des Tages Sinn ergibt?
Norbert Kröll, geb. 1981 in Villach, lebt und arbeitet in Wien, studierte u. a. Schlagwerk, Tontechnik, Philosophie und Sprachkunst, GrĂŒndungsmitglied der Bands Giantree und Dawa. Wiener Literatur Stipendium 2016.“

In der alten Schmiede (Schönlaterngasse 9, 1010 Wien) stellen Fritz Ostermayer und FALKNER um 18 Uhr aktuelle Hörspielprojekte von Studierenden an der Wiener schule fĂŒr dichtung, dem Institut fĂŒr Sprachkunst und der FH St. Pölten vor – mit Hörbeispielen.

Die sprachkunstaffine Lesereihe „sehr ernste scherze“ rĂŒhmt sich selbst damit ein „Lesungsabend auf unkompliziert“ zu sein. So auch wieder diesen Dienstag (die Reihe findet jeden 1. Dienstag im Monat statt) unter dem Titel „sehr ernst geblieben“. Ort ist (wie immer) das Spektakel in der Hamburgerstraße 14.

Dieses Mal lesen die zwei Sprachkunstabsolvent*innen Matthias Vieider und Ekaterina Heider , so wie Chili Thomasson.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00, jede*r Lesende hat einen Auftrittssong und auch davor und danach legt DJDUTT auf. Unkompliziert.

Hier kleine Textapéritife:

Ich bleibe immer stehen, weil mir das alles zu mĂŒhsam ist. Da mach ich nicht mit. Ist nicht meine Art von Sport.
(Chili Thomasson)

DADA wird hundert.
Ein Glas Wasser, Ein Tisch, zwei, drei Fotos vom Kreml.
Murakamis Sweetheart von Sputnik am Herd.
Schmusen im Wohnzimmer, eine Socke fÀllt runter.
Jemand bringt Haschöl und ’nen lustigen Ausschnitt von heute.
Ich lerne TĂŒrkisch. Nina tut zocken.
(Ekaterina Heider)

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung.

Über die Notwendigkeit, dass die Sprache sich positioniert

In diesem Sinne haben sich Autor*innen zusammengeschlossen, um gemeinsam ein vielköpfiges Wesen zu sein, das mit allen Augen den europĂ€ischen und internationalen Rechtsruck und sonstige reaktionĂ€re Entwicklungen beobachtet. Auf ihrem Blog dokumentiert, analysiert und kommentiert das wachsende Team an Autor*innen, darunter auch Sprachkunstdozentinnen, das politisch angespannte Jetzt. Sie sind der Meinung, es gibt etwas zu sagen. Sie sind der Meinung, dass etwas gesagt gehört. Und das die Sprache sich dazu eignet. Die Sprache dĂŒrfe man nicht hergeben, weil, in ihren eigenen Worten, „die Nazis Nazis sind und der Goldmund Goldmund ist. Weil die Nazis mit goldenem Mund sprechen, manchmal auch mit schwarz-rot-goldenem. Weil die Sprache dadurch vergiftet wird. Wir arbeiten mit Sprache, die wir auffinden, die unmerklich fallen gelassen wird, die aufdringlich durch RĂ€ume hallt. Sprache, die Spuren hinterlĂ€sst. Damit die Gegenwart nicht kommentarlos vorĂŒbergeht.“

Inwiefern man sich als „KĂŒnstler*in“ oder in literarischen oder poetischen Texten politisch Ă€ußern soll, ist eine hĂ€ufig gestellte Frage. Selten wird sie aktuell so eindeutig beantwortet wie von Nazis und Goldmund. Die Website bietet sich an, um sie mit dieser Frage im Hintergrund zu durchforsten und die Diskussion um Formen der Auseinandersetzung von Politik und Kunst wieder anzuzĂŒnden. Und, natĂŒrlich, um die Augen vor dem Rechtsruck weltweit und in Europa nicht zu verschließen.

Am 24. 3. findet im Literaturhaus um 20:00 eine Performance des Kollektivs statt.

Hier das Facebookevent zur Veranstaltung „Also Poesie gegen rechts oder was“

Im Spektakel (Hamburger Straße 14, 1050 Wien) findet eine szenische Lesung zu den Texten von Sprachkunststudent Luca Manuel Kieser statt: „StĂŒcke in geteilten Stimmen. oh. Ă€h“

#teddybĂ€r #krapfen #rotkĂ€ppchen #wolf #wespe #pistole #scherben #besen #praterstern #zigarette #fieber #liebe #fischaugen & strich, der so dĂŒnn ist, dass man seine beine (schlĂ€gt er sie ĂŒbereinander) nicht mehr sieht

Es lesen:
Philipp Auer
Anna-Sophie Fritz
Laura Laufenberg
Luca M. Kieser

Hier der Weg zum facebook Event

In der alten Schmiede (Schönlaterngasse 9, 1010 Wien) stellt Marie Luise Lehner ihr DebĂŒt „Fliegenpilze aus Kork“ vor. Außerdem: Udo Kawasser und Ingram Hartinger, Moderation: Michael Hammerschmid.

In Marie Luise Lehners RomandebĂŒt gehen wir im Jahresschritt Lebensstationen der Ich-ErzĂ€hlerin von der Geburt bis zur jungen Erwachsenen mit und lernen sie im Spiegel ihrer genau protokollierten Beziehung zu ihrem unorthodoxen, oft arbeitslosen, kĂŒnstlerischen, vielseitigen, exzentrischen Vater kennen.

Marie Luise Lehner, *1995 in Korneuburg, seit 2014 Studium der Sprachkunst und Studium Drehbuch an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst in Wien, schreibt TheaterstĂŒcke und Prosa und lebt in Linz und Wien. Publikationen u.a. in kolik und Facetten.

Mehr hier.

Ja, es ist mal wieder Zeit fĂŒr die vier wichtigsten Buchstaben des Alphabets: J – E – DoppelN – Y!*

FĂŒr unsere Ausgabe Nr. 5 sind natĂŒrlich auch alle anderen Buchstaben gern gesehen, solange sie sich zu Texten formen: Essay, Prosa, Lyrik, Drama und alles dazwischen, inkl. Stoßgebete, Versepen, Romanfragmente, Notizen, Listen, Übertragungen, nur bitte, bitte nichts ĂŒber 10 Seiten, sonst nehmen wir alle Verben raus und schicken es weiter an die Randomhouse Group.

Um das anonyme Auswahlverfahren zu erleichtern, haltet euch bei der Einsendung bitte an folgende Vorgaben:

– Dateiname = Titel des Textes/der Textsammlung
– in Text und Datei bitte nicht euren Namen nennen
– euren Namen und einen biografischen Vierzeiler bitte in einer Mail an: samira.hamdi@uni-ak.ac.at schicken, den Text als Datei anhĂ€ngen

Einsendungen bis einschließlich 15. April 2017

Wir freuen uns auf eure BeitrÀge!
Die JENNY-Redaktion

(*Ihr wisst nicht wer JENNY ist? Dann begebt euch doch auf www.jenny-literatur.at, da könnt ihr in die aktuelle Ausgabe reinschauen, gefĂ€llt mir klicken, eine JENNY erwerben, uvm. – FĂŒr die ganz Ungeduldigen: JENNY ist eine aufwĂ€ndig gestaltete Literaturzeitschrift, fungiert als Jahresanthologie des Instituts fĂŒr Sprachkunst, ist aber gleichzeitig offen fĂŒr alle Arten von Einsendungen.)

Das Sommersemester an der Sprachkunst hat begonnen.
Alles nimmt wieder seinen Lauf. ZuspĂ€tkommende den Lauf auf den Seminarraum zu, die Ideen ihren freien und die Handschrift ihren krakeligen Weg ĂŒber das Papier. Dabei auch nicht zu ignorieren: die Lehrenden. Hier eine Liste der Lehrpersonen im aktuellen Semester.

Auch in der Rubrik Studium zu finden.

Dischereit, Esther Univ.-Prof.
Falkner, Michaela Univ.-Lekt. Dr. phil.
Fischer, Judith Univ.-Lekt. Mag.phil.
HusĂĄrovĂĄ, Zuzana Univ.-Lekt. MA, PhD
Kim, Anna Univ.-Lekt. Mag.phil.
Kipcak, Orhan Univ.-Lekt.
Lichtenstein, Swantje Univ.-Lekt. Prof. Dr.
Martina, Hefter Univ.-Lekt.
Peintner, Roswitha Univ.-Lekt. Dr.phil. Mag.art.
Schindel, Robert Univ.-Lekt.
Schmatz, Ferdinand Univ.-Prof. Dr.phil.
Spalt, Lisa Univ.-Lekt. Mag.
Steinbuch, Gerhild Univ.-Lekt. MA
Utler, Anja Dr.phil. Mag.
Winkler, Andrea Univ.-Lekt. Mag.phil.
Woefl, Robert Univ.-Lekt. Mag.
Wolf, Uljana Univ.-Lekt. Mag.

Auf 1 nices Semester.

Beim Buch im Beisl (Brunnengasse 76, 1160 Wien) lesen Timo Brandt und Jacqueline Weihe und versprechen „eine erotische Erfahrung – teaching has killed more good writers than alcohol“.

„Es wird nichts explodieren. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten oder die vierte Wand einzureißen. Kein Ponyreiten in der Manege. Keine Glaskugeln, keine Kristallkugeln, keine Silberkugeln – Werwölfe mĂŒssen also draußen rauchen und toben vor Wut. Wir werden lesen und wir werden mutig sein und uns zwischen den Genres und IdentitĂ€ten bewegen und hoffen, dass es auf eine Zumutung hinauslĂ€uft. Erregung und Verzweiflung. Es wird alles explodieren.“

Es ist wieder Zeit fĂŒr ernste Scherze im Spektakel (Hamburgerstraße 14, 1050 Wien)

Dienstag, 7. MĂ€rz 2017 um 19:00

Jeden ersten Dienstag im Monat lesen Studierende und Freund*innen der Sprachkunst.
Bei Interesse melde mensch sich unter: sehrernste@gmx.at

Dieses Mal lesen:

Theresa Thomasberger
Lena Biertimpel
Marie Luise Lehner

„kommt herbei, heizt mit ein, mĂ€rzt euch nicht aus, ein wind, der warmhĂ€lt, ist erstmals wieder in den gassen, also raus auf die straße und rein zur bĂŒhne. lasst uns reden, rauchen, trinken, scherzen!“

Das facebook Event ist hier zu finden.

Leave a like, if you like.

Am Dienstag, dem 7. Februar, fand im Spektakel wieder (nun schon ein offiziell drittes Mal) die sprachkunstaffine Lesereihe ’sehr ernste scherze‘ statt. Ein paar Fotos sollten genĂŒgen, um den letzten Zweifelnden fĂŒr das nĂ€chste Mal am 7. MĂ€rz zu begeistern.

Bei vollem, aber genau noch ertragbar vollem Haus, mit tatsĂ€chlicher, und nicht nur einer Floskel entsprechenden, angenehmen Stimmung, lasen Sprachkunststudentin Sophie Steinbeck, Clemens Gartner und Sprachkunststundent John Sauter mit UnterstĂŒtzung von Jaqueline und Guido Martin Wolf an der Gitarre.

Sophie Steinbeck

Clemens Gartner

Und Johnny Sauter mit Jaqueline und Guido Martin Wolf an der Gitarre

Hier das Publikum, zugegebenerweise unentbehrbar in Sachen angenehmer Stimmung.

DJ Dutt macht die Auftrittsmusik fĂŒr die Lesenden, das Davor, das Danach.

Ein Tisch mit Magazinen, Zines und Hefterln zwar nicht aller, aber doch unterschiedlicher Art.

Das alles fĂŒr soviel ihr wollt und soviel ihr könnt.

Wir freuen uns auf Anregungen, Nachfragen oder Anfragen unter sehrernste@gmx.at

Und hoffen euch beim nĂ€chsten Mal am 7. MĂ€rz, 20.00, Hamburgerstraße 14 wieder oder erstmals zu sehen.

Im Februar findet kein Deutschkurs in der Vorderen Zollamtstraße statt.
Stattdessen kann man am 10. 2. zum Tee trinken und deutsch sprechen vorbeikommen.

Wo: Vordere Zollamtstraße 3, Seminarraum 3
Was: Tee trinken und sprechen
Wann: 14 – 18 Uhr

Refugees, Freundinnen und Freunde willkommen!

Hier gibt es noch mehr Informationen.

Ab MĂ€rz bieten motivierte Studierende der Sprachkunst wieder Deutschkurse an.

Die Jenny will reden. Und zwar ĂŒber sich:

Liebe Studierende,

an diesem Freitag, den 03.02., gibt es um 11 Uhr eine kleine Infoveranstaltung zur Literaturzeitschrift Jenny. Sie wird im Seminarraum 2 des Sprachkunstinstituts stattfinden (der Raum hinter dem Seminarraum 1).

Alle, die Interesse daran haben, bei der nĂ€chsten Ausgabe der Jenny in irgendeiner Form redaktionelle Arbeit zu ĂŒbernehmen, sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen! Es werden drei Mitglieder der derzeitigen Redaktion anwesend sein, die kurz ĂŒber die mit der Zeitschrift verbundenen Aufgaben und Grundlagen berichten und danach fĂŒr alle Fragen zur VerfĂŒgung stehen.

Liebe GrĂŒĂŸe im Namen der Jenny-Redaktion
Timo

P.S.:

Sollte jemand sich fĂŒr eine Mitarbeit bei der Jenny interessieren, aber nicht zu dem Termin erscheinen können, schreibt bitte eine Mail an die Newsletter-Adresse, die alle Fragen und Anmerkungen enthĂ€lt, die ihr habt. Wir melden uns dann bei euch. Bitte dies aber nur tun, wenn ihr nicht erscheinen könnt!

Kommet und informieret euch.

Unter dem Titel „Man kann ja nie wissen“ ist der Kurzhörspielwettbewerb von Ö1 und der Schule fĂŒr Dichtung im vollen Gange.

Es wurden ĂŒber 120 Projekte eingesendet. In die zweite Runde haben es 15 Projekte geschafft, darunter die StĂŒcke von Sprachkunststudierenden Frida Paris, Maria Muhar und Anna-Sophie Fritz. „Knopfkino“, „stern gehn – eine Texttransfusion mit H.C. Artmann“ und „U nevR No [Impossible to write]“, respektive.

Hier geht es zur Abstimmung. Die Sprachkunst drĂŒckt die kĂ€lteroten Daumen.

Absolvent_innen des aktuellen Semesters lesen aus ihren Abschlussarbeiten im Sitzungssaal der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst (Oskar-Kokoschka-Platz 2) um 15:00.

Es lesen:

Thassilo Hazod „Tagen.Frost.Fluss“

Mathias Kropfitsch „STÜCKE : GLOSSAR“

Sophie Zehetmayer „reibung&rauheit“

Als Gast liest auch der Sprachkunst Alumni Norbert Kröll aus seinem aktuellen Roman „Sanfter Asphalt“.

Alle Jahre wieder liest der aktuelle Abschlussjahrgang der Sprachkunst im Literaturhaus. Eine kleiner rundum Blick in die Manuskripte und Notizen der ZUKUMFT. Am 13. JĂ€nner ist der Jahrgang 2014/15 an der Reihe.

Allesamt haben schon gemeinsam an einem Seminartisch gesessen. Es wurde diskutiert, manchmal war es Prosa, manchmal Lyrik, aber irgendwann ahnte man, worum es dem/der anderen, am Tisch gegenĂŒber, ging.

Gehirne, angelehnte Frauen, Butter fĂŒr -50%, Schubert mit kleinen Geigen, Reisende im Zug, eine werfende Meerjungfrau, Garfield mit dabei, Abbitte nicht leistend, eine Clownsnase, wo der Himmel zerbricht, weil Wimpern sind, auflaufend die HĂŒgel, Neil Young says no und Heines Frauen lachen böse. Aber die Sprache –

Lesende: Timo Brandt, Anna-Sophie Fritz, Christiane Heidrich, Luca Manuel Kieser, Marie Luise Lehner, Nastasja Penzar, Felicia SchÀtzer, Robin Reithmayr, Gerd Sulzenbacher

EinfĂŒhrung: Michael Hammerschmid, Lehrender am Institut fĂŒr Sprachkunst

Mehr Infos

Anna Kim ist derzeit Mentorin am Insitut fĂŒr Sprachkunst. Am 12. JĂ€nner stellt sie ihren aktuellen Roman „Die große Heimkehr“ (Suhrkamp, 2017) in der Alten Schmiede vor. Nach einem GesprĂ€ch mit Literaturwissenschaftler Klaus Zeyringer liest sie aus ihrem Werk.

„Anna Kims Werk blickt in hierzulande literarisch ungewöhnliche – innere und Ă€ußere – Gegenden: in menschliche GrĂŒnde und AbgrĂŒnde, in Kosovo, Grönland, Korea. Auf sprachlich höchst prĂ€zise und narrativ anspruchsvoll ansprechende Weise lotet es sozialhistorische ZusammenhĂ€nge und existenzielle Randlagen aus.“

Quelle und Programm

Im Februar 2017 erscheint der Debutroman der Sprachkunststudierenden Marie Luise Lehner bei Kremayr & Scheriau.

„In knappen und dichten Episoden erzĂ€hlt Marie Luise Lehner die ersten zwanzig Jahre aus dem Leben einer Frau. Es sind Blitzlichter einer Erinnerung – mal schillernd, mal in Scherben liegend – die aber stets von einer kindlichen Leichtigkeit getragen werden.“

Quelle

Lesung im CafĂ© Anno (Lerchenfelder Straße 132) mit Gerd Sulzenbacher

Form: frei, lustig und fidel

Inhalt: 3-4 (schwierige) Gedichte;
eine abenteuerliche Geschichte;
SĂ€tze, Witze, SinnsprĂŒche

Gerd Sulzenbacher geboren 1993 in Innichen, SĂŒdtirol.
Studiert Kunstgeschichte und Sprachkunst in Wien.
Veröffentlichungen wenig bis kaum.

Im CafĂ© im Hof (Weyringergasse 36 1040 Wien) wird das StĂŒck „Die Serpentinen hinauf“ von Sprachkunstalumni Rhea KrčmáƙovĂĄ aufgefĂŒhrt.

Eine junge Frau, ein BegrÀbnis, ein unbekanntes Bergdorf, und ein fremder Erzeuger. Ein Herantasten an einen der Ort unvertrauten Wurzeln, die Stimme der toten Mutter im Ohr. Ein Drama auf mehreren Ebenen, die Zuschauer als stumme Zeugen eines Totenmahls, einer Spurensuche, einer versuchten AnnÀherung.

Ein Drama mit Karin Eva, Luisa Stachowiak und Alexander E. Fennon.
Inszenierung Daniela Wahl, Dramaturie Martin Knuhr.

Weitere AuffĂŒhrunge am
07.01.2017 – 19:00 Uhr
08.01.2017 – 16:00 Uhr
08.01.2017 – 19:00 Uhr

Karten können unter karten@lokaltheater.at reserviert werden
Normalpreis:10 Euro/ ermĂ€ĂŸigt 9 Euro

Weitere Infos unter www.lokaltheater.at

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Baby, ich bin all das, was der Arzt dir verboten hat!

Ianina Ilitcheva wurde am 4. Dezember 1983 in Angren, Usbekistan geboren. Sie kam mit einer schweren, seltenen Hautkrankheit auf die Welt, weswegen sie 1991 mit ihrer Mutter nach Österreich zog, da hier die Behandlungsmöglichkeiten fortgeschrittener waren. Allerdings ließ sie sich nie von ihrer Krankheit limitieren – ganz im Gegenteil: sie lebte unablĂ€ssig radikal empfindsam, hungrig und selbstbestimmt, war stets auf Suche nach dem Schaumkraut am Wegesrand. Nach ihrer Matura studierte sie erst Malerei an der Akademie der Bildenen KĂŒnste, mit einem Auslandaufenthalt am Goldsmith College of Art in London, sowie ab 2013 am Institut fĂŒr Sprachkunst an der UniversitĂ€t fĂŒr Angewandte Kunst.

Ianina Ilitchevas kĂŒnstlerische Produktion war extrem vielfĂ€ltig, aber nie willkĂŒrlich. Malerei und Zeichnung, Skulptur und Fotografie, Video und Performance: sie besaß die Gabe, AlltĂ€gliches und scheinbar NebensĂ€chliches in Ă€rgstes Dasein zu transformieren – und erschuf so Perspektiven skurillster Schönheit – widerstĂ€ndig und undogmatisch, ewig auf der Suche nach neuen Formen und Verfahren. Ianina Illitcheva versuchte und verwarf, verwandelte, fluchte und hexte, kuratierte und publizierte, ohne es dabei je auf easy Zufriedenheit oder billigen Fame abgesehen zu haben. Anschließend geisterte sie gerne alleine durch die Bars dieser Stadt; manchmal hielt sie dabei plötzlich eine Lammkeule in der Hand.

2015 erschien, basierend auf ihrer Diplomarbeit an der Akademie der Bildenen KĂŒnste, ihr transmediales Buchprojekt 183 Tage, in welchem sie sich versuchsartig mit Isolation, sozialem Begehren und den AblĂ€ufen kreativer Prozesse auseinandersetzte. Im gleichen Jahr drehte sie mit Felix Hermann und Jakob Defant in Marroko und Wien den experimentellen Dokumentarfilm Rohdiamanten. Und als @blutundkaffee war sie seit einigen Jahren eine lyrische Ikone, der schönste Geist der deutschprachigen Twitteria – ĂŒbertriebener Pathos, hohler Zynismus und Blasiertheit waren ihr dabei aber fremd; alles geschah mit dieser bitterernst funkelnden Leidenschaft, die so viele von uns in ihren Bann zog.

Aber Ianina Ilitcheva war nicht bloß KĂŒnstlerin und Autorin. Sie war auch eine begnadete GĂ€rtnerin und Köchin, Gourmet, Aktivistin und Schamanin, große Liebe, Freundin und Blutsschwester, post-theoretische Physikerin, Guru, Energydrinkjunkie, TĂ€nzerin und Fels in der Brandung. Ihre Gartenpartys im 22. Bezirk sind Legende, und es gibt niemanden, den sie nicht unter den Tisch trinken konnte (und es auch tat). Vor allem aber war es ihre unschlagbar krasse Offenheit, Empathie, Hilfsbereitschaft und diese bedingungslose Liebe zum Dasein, die so viele uns verzauberte und immer und immer wieder inspirierte und grĂ¶ĂŸer machte; das gute Gegenteil von Aufgeben.

Die Ärzte hatten damals ihrer Mutter prophezeit, ihr Kind wĂŒrde mit ziemlicher Warscheinlichkeit nicht besonders lange Leben; höchstens ein paar Jahre alt werden. Aber als Ianina Ilitcheva 30 wurde, gab es Wodkashots und Sushi serviert auf nackten MĂ€nnerkörpern. Wie sehr sie sich freuen konnte, verdammt. Und wie sehr sie uns die leuchtenden Schattenseiten gezeigt, und uns angetrieben hat… egal, was die Metastasen machten.

Ianina Ilitcheva starb am 20.12.2016 im Kreis ihrer Liebsten. Aber das war nur ihre HĂŒlle, oida – ihren Spirit spĂŒren wir mit jedem Windzug und zwar fĂŒr immer und bis bald. Schaumkraut, Wolke und Licht. Und jetzt can everybody please just get down?

Wer sich von Ianina Ilitcheva verabschieden möchte, kann das am 29.12. um 13 Uhr in der Feuerhalle Simmering tun.

(Rick Reuther)

Leipzig liest!

aus: Havel, Hunde, Katzen, Tulpen. Garz erzÀhlt
Esther Dischereit (Hg.), Mitteldeutscher Verlag, 2016, 216 Seiten, 14,95€

Samstag, 25.03.2017, um 19 Uhr im Kunstkraftwerk Leipzig
Saalfelder Str. 8, 04179 Leipzig

Pressematerial

 

Viele, viele Postkarten und E-mails wurden verfasst und verschickt.

Danke an Martin Winter. Danke an alle, die gekommen sind.

Hier einige EindrĂŒcke.

 

Im Mo.e (Thelemangasse 4, 1170 Wien).

„Der Faden wird erneut aufgenommen. NĂ€mlich dort, wo jenes, das sich bevorzugt bedeckt hĂ€lt, hochgekrempelt, umgeschlagen, raufgezogen wird: an SĂ€umen nestelnd, kramen wir unter zahlreichen Stoffschichten HĂ€ute hervor. Machen anhand der Geschichte ihrer Wundmale die Erfahrung einer Gegenwart zugĂ€nglich. Zwischen Abgeworfenem sich die BlĂ¶ĂŸe gebend und jeden Schutzes beraubt, heißen verwobene Deutungen VerhĂŒllung Illusion. Gewebe, allfĂ€lligen Blicken ausgesetzt, gerĂ€t in den unmittelbaren Fokus. Wir ziehen blank.

Bar jeglichen Anspruchs auf Nahtlosigkeit legt dichtung//s//ring das vierte StĂŒck ab. Die unbedeckten Stellen werden zum Anschauungsort des Lediglichen im Wortkörper. Es werden Bruchstellen freigelegt, an deren Ecken und Kanten wir uns aufreißen.“

‱ Thomas Kodnar // Lesung_ Himmlisch
‱ Frieda Paris und Lena Biertimpel // Lesung_ wir wieder – AuszĂŒge
‱ Robert Prosser // Lesung_ Reiter ohne Pferd
‱ Katha Schaar // Videoinstallation_ transparent
‱ Baron | Neuhuber // interdisciplinary sound sculpture performance

Quelle und Infos

Junge Autorinnen und Autoren der Sprachkunst portrĂ€tieren das Dorf Garz nordwestlich von Berlin, seine 145 Einwohnerinnen und Einwohner, die Fische in der KĂŒhltruhe, TrĂ€ume, WĂŒnsche, Nachkrieg und DDR. Diese Sammlung an unterschiedlichen Momentaufnahmen ist im Dezember 2016 beim Mitteldeutschen Verlag erschienen.

(german version below)

The Sprachkunst institute takes part in the annual greeting cards campaign of PEN International. PEN has collected addresses of writers all over the world who are imprisoned and persecuted for their words. The list only contains people who appreciate receiving messages of support.

We will meet at the Sprachkunst institute (Vordere Zollamtsraße 3, room 1) and write and send postcards to show solidarity and support to those imprisoned and experiencing isolation.

Since the list is long and there is no such thing as too much support or too many postcards, come along and help us. You don’t need to study Sprachkunst, you don’t need to study anything. Everyone is invited to join.

Languages apart from English and German are very much welcome, though not a prerequisite. (There will be someone present who is able to address the postcards in Chinese.)

We will have some postcards, coffee and tea. Even more postcards, coffee and tea are very much appreciated though. Food is nice too. Please do NOT bring postcards with religious symbolism or with references to Christmas, since the prisoners have various religious faiths or none.

If you have one, bring your laptop or your smartphone, since it helps to look up some information on the reasons for the prosecution or to check a dictionary. (One computer is available for sure, if you can’t bring one. And there is a bit of information on the list as well.)

Bring pens and pencils. In any colour you like.

Come by.

_____________________________

Das Sprachkunst Institut nimmt Teil an der Postkartenaktion von PEN International
PEN stellt jedes Jahr eine Liste mit Namen und Adressen von Menschen weltweit zusammen, die aufgrund ihrer Wörter im GefĂ€ngnis sind. Alle Menschen, die auf der Liste stehen wĂŒnschen sich ausdrĂŒcklich unterstĂŒtzende Nachrichten.

Deshalb treffen wir uns am Sprachkunstinstitut (Vordere Zollamtstraße 3, Seminarraum 1), um Gefangenen, die verfolgt werden und in Isolation leben mĂŒssen, SolidaritĂ€t und UnterstĂŒtzung zu zeigen.

Die Liste ist lang und die SolidaritĂ€t kann nicht groß genug sein, also schaut vorbei und helft uns, egal ob ihr Sprachkunst studiert, oder gar nicht studiert. Alle können vorbeikommen und mitmachen.

Andere Sprachen als Deutsch und Englisch sind praktisch und sehr willkommen, aber keine Voraussetzung. Es wird UnterstĂŒtzung vorhanden sein, die sich um die chinesisch-sprachige Adressierung kĂŒmmert.

Postkarten, Tee und Kaffee sind vorhanden. Noch mehr Postkarten, Kaffee, Tee und auch Essen sind erwĂŒnscht. Bitte bringt keine Postkarten mit religiösen oder weihnachtlichen Motiven mit, da die Gefangenen unterschiedliche oder keine Religion haben.

Wer kann, bringt bitte einen laptop oder smartphone mit, da es hilfreich ist Informationen ĂŒber die Person, an die man schreibt, nachzuschauen, oder etwas in einem Wörterbuch nachzuschlagen. (Zumindest ein Computer wird ohnehin vorhanden sein. Ein paar Informationen gibt es auch in der Liste.)

Bringt Stifte und Kugelschreiber mit. Farbe ist egal.

Come by.

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Ein Dienstagabend wie er (eh) jeden ersten Dienstag/Monat (z.B.) im facebook steht:

Die sehr ernsten scherze veranstalten (eh schon wieder) einen Abend zum Zuhören und Anschauen. Es wird gelesen und es wird ausgestellt. Es wird ĂŒber Musik gemunkelt. Ein BĂŒchertisch wird euch zumindest im Wege stehen.

Wer hier ein sehr ernstes Eh aus sich seufzt, der lasse sich durch das line-up begeistern.

Es lesen:

Thassilo Hazod feat. Manuel
Cornelia HĂŒlmbauer
Jaqueline Weihe

Musik:
DJ Dutt [Flixbus Wien/Teheran]

Eintritt: freie Spende!

Kommet in Scharen, oder besser noch alleine.

Wir freuen uns eh,
sehr ernste.

Mehr Infos hier.
Likes hier liegen lassen.

WĂ€hlen ist deine Kunst.

WĂ€hlen ist eine Kunst.

WĂ€hlen ist keine Kunst.

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„Die Welt ebenso wie die eigene unmittelbare Umgebung mit einem offenen und genauen Blick betrachten, sich nicht abwenden, das Gesehene, Gehörte, Gedachte und GefĂŒhlte hinterfragen. Das tun – im besten Fall – Kunstschaffende und Schreibende, das tun – in jedem Fall – Naa Teki Lebar und Vladimir Vertlib.
Die Äußerungen und Blicke anderer, in denen allzu oft Vorurteile liegen, machen beide zum Thema und erwidern sie wirkungsvoll durch das selbstbewusste Anschreiben gegen Rassimus, Antisemititsmus und Engstirnigkeiten aller Art.
Naa Teki Lebar wird an diesem Abend in Form einer szenischen Lesung den Text „der blick des anderen“ vortragen, Vladimir Vertlib nicht nur autobiographische Essays, sondern auch aus einem seiner Romane lesen.“

Mehr Infos.

In Form von Lesungen, Performances, Musik und Diskussionen fĂŒllt sich das Literaturhaus Graz ganz mit den Ideen und StĂŒcken von Ödön von HorvĂĄth, Wolfgang Bauer und Werner Schwab. Neben FM Einheit, Peter Turini, Ferdinand Schmalz sind auch Lehrende der Sprachkunst zu Besuch: Gerhild Steinbuch und Ferdinand Schmatz. Drei Tage lang wird versucht dem Theater von HorvĂĄth, Bauer und Schwab nĂ€her zu kommen, was sich angesichts HorvĂĄths Aussage „Ich bin nĂ€mlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu“ als schwierig erweisen könnte.

Mehr Infos.

„Alles, woran man glaubt, beginnt zu existieren.“

„Ein Spiel dauert 90 Minuten. Und wie lange dauern 90 Minuten? Wie lange dauern sie ohne Gesellschaft? Und wer ertrĂ€gt sie?“

„Schatten wechseln, streifen leicht vorbei, lindern, kĂŒhlen, aber ihre Möglichkeiten werden von dem bestimmt, der sie wirft.“

„Man versĂ€umt immer nur sich selbst.“

aus: Ilse Aichinger (1991) Ilse Aichinger Werke
(Hrsg. Richard Reichensperger) Frankfurt am Main: S. Fischer

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Seit Oktober findet einmal pro Monat – immer am ersten Dienstag – die Lesereihe „sehr ernste scherze“ im Spektakel, Hamburgerstraße 14, 1050 satt.
Die Veranstaltungsreihe dient dazu den Studierenden der Sprachkunst „samt freund_innen“ eine BĂŒhne zu bieten, auf der sie lesen, vortragen, performen oder rappen können.
Nach einer „sehr ernsten Generalprobe“ und einem „sehr ernsten Ersten“ ist der nĂ€chste Termin der 6. Dezember, 19:00.

Aktuelle Informationen ĂŒber das Programm des jeweiligen Abends finden sich auch hier. Bei Interesse an Mitwirkung ist es möglich sich mit einem kurzen Konzept unter sehrernste@gmx.at zu melden.

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Alles, auch der Essay, ist Versuch, Versuchung, VerfĂŒhrung.

Das gilt auch fĂŒr die Schreibweise des Autors Ferdinand Schmatz, der eigenwillige Positionen in Dichtung und Kunst aufspĂŒrt und diesen nahe zu kommen versucht.

Im Zeitungsformat versammeln sich BeitrÀge von Studierenden und Lehrenden der Sprachkunst zur Thematik DRINNEN/DRAUSSEN/HEYMAT. Die Zeitung ist am Sprachkunstinstitut erhÀltlich.

Die Einnahmen werden fĂŒr Fahrtickets fĂŒr geflĂŒchtete Menschen verwendet.

Die Zeitung erschien anlÀsslich des gleichnahmigen Festivals im MÀrz 2016 in Kooperation mit dem jungen Salon und dem brick5.

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Am Dienstag, 22. November eröffnet Maria Muhar um 19.00 ihre erste Einzelaustellung an der schule fĂŒr dichtung. Zu sehen sein wird die Ausstellung bis zum 21. MĂ€rz 2017. Unter dem Titel „Kette & Schuss“ stellt sie installative Arbeiten, die sich mit ErzĂ€hlungen und deren Erweiterung auseinandersetzen, vor:

„Muster, System und Struktur.
Mit meinen installativen Arbeiten möchte ich untersuchen, welche unterschiedlichen Lesarten dadurch fĂŒr ErzĂ€hlungen entstehen können. Die Geschichten, welche dem Raum und den verwendeten Objekten eingeschrieben sind, treffen auf die Textvorlage, lösen sie aus dem Papier. Durch den Einsatz unterschiedlicher Medien soll das Prinzip der Bedingung offengelegt, bedient oder konterkariert werden.“

ZusĂ€tzlich gibt es am Eröffnungsabend eine Vortragsperformance von Jörg Piringer (Sound Poet, Musiker, Visual Artist und App-Entwickler) namens „Datenpoesie“ ĂŒber poetische Computerspiele, neuronale Poesie, Poesiesoftware, kĂŒnstlich intelligente Lyrik und Datenprosa.

Maria Muhar *1986. Lehre als Köchin, Studium der bildenden Kunst & am Institut fĂŒr Sprachkunst

Weitere Informationen sind hier zu finden.

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Zum vierten Mal erscheint die Sprachkunst-Anthologie Jenny und zum vierten Mal wird ihr Erscheinen gebĂŒhrend gefeiert: 9. November, 19:00 im Celeste, Hamburgerstraße 18, 1050 Wien.

Es werden Lesungen, eine audiovisuelle Textperformance, Live-Acts und DJ-Sets geboten. Und natĂŒrlich wird die frisch gepresste Jenny zahlreich erhĂ€tlich sein.

Mehr Informationen hier.

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Jenny ist die Literaturzeitschrift des Instituts der Sprachkunst. Die langersehnte vierte Ausgabe versammelt BeitrĂ€ge von jungen Autorinnen und Autoren in vielfĂ€ltiger Form und zu unterschiedlichen Themenbereichen: Interviews mit jungen Herausgeber_innen, Textchen fĂŒr ordentliche Tage, ErzĂ€hlungen ĂŒber Franz.

Die Herausgeber_innen der Jenny, Timo Brandt, Gunda Kinzl, Antonio Schachinger und Johanna Wieser beschreiben sie und ihre Arbeit daran in etwa so:

Jenny, Jenny, Jenny, tadeln wir sie in einem fort, ĂŒber das ganze Jahr, es ist eine liebe MĂŒh. Wie in einem schlechten Film geht es immer darum, wer das MĂ€dchen kriegt und die Wahrheit sagt sie eher, wenn sie blau ist. Jenny kommt es nur auf eines an: Jenny. Clever soll alles sein und deep. Dann – endlich! – taucht sie auf und fragt rotzfrech: „Seid ihr bereit?“. Wir nicken. Es wird erwartungsvoll. Aber dann bekommt sie einen Anruf. Hebt ab und bedeutet uns, wir sollen still sein. Grinst. „Gute Neuigkeiten, Leute: Goethes neues Gretchen heißt Jenny. Was war also die Frage?“

Mehr Informationen und die Möglichkeit Jenny #4 kÀuflich zu erwerben gibt es auf der Website der Jenny, die auch einen Sneak-Peak in die aktuelle Ausgabe erlaubt: http://www.jenny-literatur.at/

Die Jenny ist ebenso in mehreren BuchlĂ€den in Wien, Graz, MĂŒnchen, Berlin, Hildesheim und Leipzig erhĂ€ltlich sowie am Institut fĂŒr Sprachkunst, Vordere Zollamtstraße 3.

 

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Mehrere kurze ErzĂ€hlungen ergeben einen Band mosaikhafter Wahrnehmungen des Alltags, ĂŒber Vögel und TrĂ€ume. Bastian Schneiders DebĂŒt erschien 2016 im Verlag Sonderzahl.

„WĂ€hrend im letzten Halbjahr vor allem steirische Schriftsteller kiloschwere, ausgreifende Großromane vorlegten, deren prĂ€potentes Auftrumpfen griffig ins Leere ging, kommt Bastian Schneider leise daher, ganz leise. ZurĂŒckgenommen. Und ist dabei von einer einnehmenden Einfachheit und von einer grazilen, diskreten Vornehmheit. Denn er schaut. Er beobachtet einfach. Was eben so schwierig ist.“

Quelle

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Jenny ist die Literaturzeitschrift des Instituts der Sprachkunst. Die langersehnte vierte Ausgabe versammelt BeitrĂ€ge von jungen Autorinnen und Autoren in vielfĂ€ltiger Form und zu unterschiedlichen Themenbereichen: Interviews mit jungen Herausgeber_innen,  Textchen fĂŒr ordentliche Tage, ErzĂ€hlungen ĂŒber Franz.

Die Herausgeber_innen der Jenny, Timo Brandt, Gunda Kinzl, Antonio Schachinger und Johanna Wieser beschreiben sie und ihre Arbeit daran in etwa so:

Jenny, Jenny, Jenny, tadeln wir sie in einem fort, ĂŒber das ganze Jahr, es ist eine liebe MĂŒh. Wie in einem schlechten Film geht es immer darum, wer das MĂ€dchen kriegt und die Wahrheit sagt sie eher, wenn sie blau ist. Jenny kommt es nur auf eines an: Jenny. Clever soll alles sein und deep. Dann – endlich! – taucht sie auf und fragt rotzfrech: „Seid ihr bereit?“. Wir nicken. Es wird erwartungsvoll. Aber dann bekommt sie einen Anruf. Hebt ab und bedeutet uns, wir sollen still sein. Grinst. „Gute Neuigkeiten, Leute: Goethes neues Gretchen heißt Jenny. Was war also die Frage?“

Mehr Informationen und die Möglichkeit Jenny #4 kÀuflich zu erwerben gibt es auf der Website der Jenny, die auch einen Sneak-Peak in die aktuelle Ausgabe erlaubt: http://www.jenny-literatur.at/

Die Jenny ist ebenso in mehreren BuchlĂ€den in Wien, Graz, MĂŒnchen, Berlin, Hildesheim und Leipzig erhĂ€ltlich sowie am Institut fĂŒr Sprachkunst, Vordere Zollamtstraße 3.

 

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Lyrische Beschreibungen von Wahrnehmungen, ZustÀnden, Situationen und Stimmungen ergeben das bei Edition Art & Science erschnienene Werk Sandra Hubingers.

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183 Tage dokumentiert den Versuch absoluter Einsamkeit. Notizen, Bilder und Selbstportrait ergeben Ianina Ilitchevas DebĂŒt, das 2015 bei Kremayr & Scheriau erschienen ist.

„Den Verlauf dieses Selbstversuchs hat Ilitcheva in ihrem außerordentlichen – und außerordentlich schön gestalteten – Buch 183 Tage festgehalten. Entsprechend ihrem Drang, sich in unterschiedlichen Medien auszudrĂŒcken, enthĂ€lt 183 Tage nicht nur konventionellen gedruckten Text, sondern Faksimiles handschriftlicher Notizen auf Zetteln im Post-it-Format, von Zeichnungen mit Bleistift, Kugelschreiber und Tusche oder mit einer speziellen App aufgenommene Selfies, die die Autorin immer an ein und derselben Location, einem Garten im 22. Wiener Gemeindebezirk zeigen.
[…] FĂŒr die Leserinnen und Leser ist es eine Einladung, am Erleben einer eigenwilligen und hochsensiblen KĂŒnstlerin teilzuhaben. Und fĂŒr die neue literarische Reihe des Verlags Kremayr und Scheriau ist 183 Tage ein gelungenes DebĂŒt, das gespannt macht auf die BĂŒcher und Dinge, die da noch kommen werden.“

Quelle

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag haben sich Studierende der Sprachkunst als Teil der vierten Generation mit Erinnerung auseinandergesetzt, danach gesucht, sie gefunden, etwas gesagt. Herausgegeben von Esther Dischereit und Ferdinand Schmatz und 2015 bei DeGruyter erschienen.

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ErzĂ€hlungen ĂŒber den Zweifel an der Welt, an sich selbst, an allem. Groteskes und das, was als normal erachtet wird, sind nicht mehr auseinanderzuhalten. Irmgard Fuchs Werk erschien 2015 bei Kremayr & Scheriau.

„Auch in den konventioneller erzĂ€hlten Texten geht es bei Irmgard Fuchs meist um Menschen, die darunter leiden, zu viel Tagesfreizeit zu haben und sich ziellos durch die Stadt treiben lassen – oder aber ihre Zimmer kaum noch verlassen. Das Leben ist eine Zumutung? Da hilft nur noch, dem Geschehen groteske ZĂŒge zu verleihen.“

Quelle

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Die Geschichten von Begegnungen eines Sommer, mit sich selbst, mit anderen. Die Verstrickungen und LĂŒgen, die WĂ€rme und NĂ€he. Sandra Gugics DebĂŒtroman erschien 2015 bei C.H. Beck.

„Die „Astronauten“ von Sandra Gugić sind immer unterwegs. Auf der Flucht vor der RealitĂ€t greifen sie nach den Sternen – und landen meist auf der Fresse. Die in Berlin lebende Wienerin, Jg. 1976, hat einen Großstadtroman geschrieben, der sich um ein Ensemble denkwĂŒrdiger Figuren dreht.“
Quelle

Die Frage zu wiederholen sehen wir als gedankliches Design der Corporate Identity und Mahnung an diejenigen, die sich uns seit dem ersten Tage (vgl. Genesis 1,2: „(
) die Erde aber war wĂŒst und wirr (
)“) verbunden fĂŒhlen.
Somit wird sie zum Wappen der ewigen Wiederkehr (vgl. Ecce homo: „Wer ist eigentlich JENNY?“).

Mehr von und ĂŒber Jenny

Das Buch ist eine „literarische Auseinandersetzungen mit einem gerne gemiedenen Thema und erlauben damit auch dem Sterben von Kindern, Teil des öffentlichen Diskurses zu werden“ und 2015 beim Labor Verlag erschienen.

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Popmusikt mit Amore.
Mehr hier.

Das alles sei Abglanz vom Abglanz, hieß es mal. Aber die Frage ist doch: warum glĂ€nzt Jennys Hirn. Woher kommt das Licht, welche FlĂ€chen werden erhellt, was bleibt dunkel. Wer wird geblendet, wohin wird reflektiert. Und wie geht das Licht aus. JENNY hinterfragt Lichtverdichtung.

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Der Roman um die Plus-Size-Liebe, ihren Ruf, ihre TĂŒcken und gegen die UnterdrĂŒckungen des Schlankheitskults und einer normschönen Welt erschien 2014 bei edition a.

„Zu dick, um geliebt zu werden? Romy Morgenstern verliert vor lauter Selbstzweifel den Mann ihrer TrĂ€ume ausgerechnet an eine Frau, die noch dicker ist als sie. Als die Gamedesignerin feststellt, dass dick einer der hĂ€ufigsten Internet-Suchbegriffe in Sachen Sex ist und Plus-Size-Dating im Trend liegt, beschließt sie, die Welt der Liebe jenseits des Schlankheitskults zu erforschen.“

Quelle

„Der Roman ist nicht nur inhaltlich gelungen, sondern auch stilistisch, denn Rhea KrčmáƙovĂĄ verwendet, passend zum Beruf ihrer Heldin, eine FĂŒlle von Vergleichen und Metaphern aus der Welt der Fantasy-Computerspiele und Fantasy-Literatur. Man muss zum GlĂŒck kein Experte auf diesen Gebieten sein, um die Vergleiche zu verstehen, und zumindest die auf Tolkiens „Herr der Ringe“ basierenden versteht man auch als Nicht-Nerd zur GĂ€nze. […] Das ist ein „expliziter“ Roman, der nicht fĂŒr kleine Kinder geschrieben ist. Aber er ist keine Pornographie, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Problem, das sogenannte „Plus-Size-Frauen“ in unserer Gesellschaft mit ihrem Körper haben (können).“
Quelle

„Didi Drobnas mit Spannung erwarteter Debutroman erzĂ€hlt die Geschichte von zwei Schwestern auf einer abenteuerlichen Reise. Sie folgen der Spur eines Mannes und mĂŒssen dabei sich selbst finden. Geschichten von Rollstuhl-fahrenden SeemĂ€nnern, GroßmĂŒttern mit weißen Zauberhaaren und charmanten Irren aus der Nervenheilanstalt.“

Quelle

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Konrad Prissnitzs Gedichtband, bestehend aus Sonetten und Sonetteformen, erschien 2014 beim Verlag Sonderzahl.

„Hier versteht es einer, oder hat es geradezu darauf angelegt, Schwierigkeiten zu meistern und es dabei so aussehen zu lassen, als wĂ€r‘ s ein Klacks. Sofort fĂ€llt die handwerkliche Seite, das Beherrschen des Metiers beim Lesen dieser Gedichte auf. Dass Prissnitz sich aufs Sonett versteift, mag einer Reverenz an den Vater, dem Versuch der Selbstdisziplinierung oder einfach dem Spieltrieb geschuldet sein: Spaß macht das Nachvollziehen seiner Pirouetten und Lazzi allemal.“
Quelle

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Knapp, prĂ€gnant, kĂŒhl und dĂŒster sammeln sich hier Geschichten zu Beziehungen aller Art – vor allem der zu sich selbst. Ekaterina Heiders Kurzgeschichtenband erschien 2013 in der edition exil.

„Nicht Immigration, nicht Ă€ußerliches Fremdsein aufgrund von NationalitĂ€t, Sprache oder Hautfarbe ist Thema, sondern inneres Fremdsein: Fremdsein von jungen Menschen in der Gesellschaft, in der großen Stadt Wien, in einer Welt, die Normen diktiert. Aus ebendiesen Normen brechen die ErzĂ€hler aus. Sie stehen auf der anderen Seite, jenseits von Regeln und „NormalitĂ€t“. Die Szenen und Bilder sind eindringlich, manchmal nahezu ĂŒberzeichnet und dĂŒster. Und ab und zu blitzt ein StĂŒck schwarzer Humor auf.“
Quelle

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Das partizipatorische und kollektive Kunst- und Schreibprojekt wurde von Johanna MĂŒller initiert und 2013 beim Verlagshaus Hernals herausgegeben.

„Ziel des Projekts ist das Verbinden von Ottakringern (Immigranten, Ottakringer Urgesteine, Jung und Alt, Hundebesitzer und Professoren), die zwar alle im selben Bezirk leben aber nicht miteinander in Kontakt getreten wĂ€ren. Aus diesen vielen verschiedenen Perspektiven entsteht ein vielfĂ€ltiges, sonst nicht einsehbares Bild von Ottakring (seinen Fantasien, WĂŒnschen, geheimen PlĂ€tzen).“
Quelle

JENNY ist neu.
JENNY ist junge Literatur.
JENNY liebt Prosa, Lyrik, Drama, Poetik und Essay.
JENNY gibt Interviews und geht gern angeln.
JENNY ist gerÀumig und beherbergt GÀste.
JENNY mag Bilder.
JENNY liebt Text.
JENNY is made in Vienna.

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