Masterstudium

 

Das Masterstudium Sprachkunst trägt dem in den letzten Jahren sich stark gewandelten und weiter gefassten Begriff der Autor*innen Rechnung und bereitet gezielt auf das vielseitige Berufsprofil der zeitgenössischen Autor*in vor.

Ziel des Masterstudiums Sprachkunst ist es, ein absolviertes Bachelorstudium durch ein konkretes dichterisches Projekt in Form einer bewussten Anbindung an mediale und soziale gesellschaftliche Prozesse zu vertiefen, zu erweitern oder neu zu entwickeln. Im Zuge der Digitalisierung und Globalisierung entstanden sowohl andere Formen der Literatur als auch neue Arbeitsfelder für Autor*innen, die ein Masterstudium mit Ausrichtung transdisziplinärer und kollektiver Arbeitsprozesse verlangen.

Das Masterstudium Sprachkunst verknüpft dichterische Produktion als künstlerisches Forschen mit jenem der anderen Künste und Wissenschaften unter Einbeziehung der Analyse sozialer, ökonomischer und politischer Gegebenheiten. Es eröffnet dadurch ein kreatives Spannungsfeld für angehende Autor*innen, in dem sie durch ihre darin situierte dichterische Praxis gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragen können. Die Arbeit mit und an Sprache soll medial erweitert werden durch inter- und transdisziplinäre Lehrangebote, Theorieseminare und Kooperationen mit externen Institutionen als gesellschaftsbildendes und -veränderndes Moment über die Grenzen des Literatur- und Kunstbetriebs hinaus.

Diese Kooperationen mit Institutionen aus dem Literatur- und Kunstbetrieb sowie mit Institutionen, die nicht primär künstlerisch arbeiten, stellen mehr als nur eine Anbindung an diese dar. Sie ermöglichen den Studierenden einen Ausblick und Eintritt in jene sich wandelnden Berufsfelder, um sich Fähigkeiten daraus aneignen und in die eigene künstlerische Praxis überführen zu können.

 

Tätigkeitsfelder der MA-Absolvent*innen

 

Nach Abschluss des Studiums ist ein selbstständiges Anwenden von erworbenen Analysekriterien bezüglich eigener wie auch anderer künstlerischer Arbeiten möglich. Dadurch sind die Absolvent*innen in der Lage, gesellschaftspolitische und sozialästhetische Zusammenhänge in Bezug auf künstlerische Produktion kritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Absolvent*innen des Masterstudiums Sprachkunst können literarische Arbeiten sowohl in den Feldern Lyrik, Prosa, Essay, Drama als auch innerhalb transdisziplinärer Formate verfassen und sich dadurch nachhaltig im Kunst- und Kulturbetrieb verorten. Durch Verschränkung verschiedenster Tätigkeitsfelder innerhalb des Masterstudiums der Sprachkunst können Absolvent* innen im Rahmen unterschiedlicher Projekte transdisziplinär Synergien herstellen.
Die Absolvent*innen sind somit durch das im Studium erfolgte Miteinbeziehen medialer und digitaler Formen sowie durch die Zusammenarbeit mit externen Partner*innen und Institutionen aus Kunst, Kultur und Wissenschaft in der Lage, in einem breiten kreativ-beruflichen Umfeld überzeugend tätig zu werden.

 

Dokumente

 

weitere Informationen finden Sie hier: https://dieangewandte.at/sprachkunst