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Das Loch ist Antiraum, Gefahrenzone, mystischer Ort, politischer Brennpunkt und Verhandlungsort von Sexualität, Begehren und Geschlecht. HINEIN befasst sich mit dem Loch in all seinen Konnotationen, Ästhetiken und Potenzialen. Gesellschaftlich zum Territorium der Passivität erklärt, unterdrück, fetischisiert und doch gefürchtet – das Loch changiert zwischen Fragilität, Bedrohlichkeit und Sinnlichkeit.
HINEIN ist ein Abend zu Ehren des Loches. Darüber hinaus soll über das Event der Kurzfilm „Ein Kind aus Schmerz und Spucke“ finanziert werden. Neben Filmscreening, Austellung, Performances und Musik-Acts wird es auch eine Kunstauktion geben. Alles Geld, das durch Auktion, Eintritte und Konsum eingenommen wird, kommt dem Film zugute. Um Kulturproduktion weiterhin möglich zu machen, ist es wichtiger denn jeh, dass sich Kulturinteressierte zusammentun, sich organisieren und gegenseitig unterstützen.

Mit / With:

Malina Vaagt / Rebecca Sternberg / Anna Carmela Sternberg / Michael Sellmann / Vera Sebert / Danielle Pamp / No More Cherie / Hyeji Nam / Stephan Langer / Marlene Lahmer / Marie Luise Lehner / Luzie Kork / Ekaterina Heider / Hating & DJ unfruchtbar / Jasmin Hagendorfer / Moritz Gottschalk / Julia Fromm / Renate Eggenweber / Stefan-Manuel Eggenweber / Mwoyo Dzurini / Ingrid Dorfinger / Wilhelm Binder / Anna Berthold / Pascale Ballieul / Offerus Ablinger

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Marko Dinić
wurde 1988 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und Jüdische Kulturgeschichte. Sein erster Roman „Die guten Tage“ erscheint im Frühjahr 2019 bei Zsolnay.

Didi Drobna
geboren 1988 in Bratislava, lebt seit 1991 überwiegend in Wien. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Germanistik an der Universität Wien. Ihre literarische Arbeit wurde mit verschiedenen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit einem Drehbuchpreis des österreichischen Drehbuchforums sowie dem Mira Lobe-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur des Bundeskanzleramts. Ihr Debütroman war 2016 das „Innsbruck liest“-Buch, mit einer Sonderauflage von 10.000 Exemplaren. Ihr neuer Roman „Als die Kirche den Fluss überquerte“ erschien 2018 bei PIPER. Didi arbeitet auch als Jurorin für Literaturwettbewerbe (z.B. Wartholz, Floriana), lehrt am Institut für Sprachkunst in Wien und leitet hauptberuflich die Kommunikation & Presse für ein IT-Forschungszentrum. www.dididrobna.com

verena dürr
lebt als autorin, musikerin und sozialbetreuerin in wien. sie betreibt verschiedene künstlerische projekte und ist veranstalterin der literaturreihe ‚musenküsse‘. 2017 las sie beim bachmannpreis und anfang 2019 ist ihr erstes hörspiel beim bayrischen rundfunk zu hören. ihr literarisches schaffen bewegt sich zwischen essay und poesie.

+++

gefördert von der Stadt Wien.

// Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 10 | 2
Station: Liebknechtgasse

jiaspa Fenzl lebt und schreibt in Wien, ist Absolvent*in der
Sprachkunst, Redaktionsmitglied bei „PS: Anmerkungen zum
Literaturbetrieb / Politisch Schreiben“ und überzeugte*r Liebhaber*in
von Zugvögeln
www.politischschreiben.net

http://www.sohoinottakring.at/heuschnitt

Markus Linder liest aus seinem neuen Buch ‚Nachtschnee‘ (2018, fabrik.transit) und reist auch in seine vergangenen Veröffentlichungen ‚Schmelze‘, ‚Animalia‘ und ‚Klei‘.

Sonja Gruber liest aus ihrem frisch erschienenen Band ‚Dichtungen‘ (2018, fabrik.transit) und wird dabei ihre ‚chiffrierten Worte der Schönheit‘ bloßlegen.

Sprachkunst-Student John Sauter aka Johnny Katharsis präsentiert Auszüge aus seinem Manuskript ‚Startrampen‘. Dabei handelt es sich um einen umfangreichen Lyrikband, der 2019 bei fabrik.transit erscheinen wird.

Leseproben und Infos zu den AutorInnen findet ihr
hier: https://www.fabriktransit.net/buecher/neuheiten/134-sonja-gruber-dichtungen.html
und hier: https://www.fabriktransit.net/autor-innen/22-lindner-markus.html

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JENNY haut rein: Das Doppel-N steht für NICHT NUR: Nicht nur Buch, nicht nur Worte, nicht nur Erlösung, nicht nur Du, nicht nur Sie.

Es lesen vor aus ihren Texten: Helena Este Adler, Hannah Bründl, Stephan Langer, Anna Neata, Frieda Paris, Martin Peichl, Fiona Sironic und Leon Wienhold

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Eintritt: freie Spende

Fotografie: Evelyn Bencicova
Art Direction & Grafik Design: studio VIE

Für alle, die selbst nicht vor Ort sein können, aber dennoch einen Beitrag zum Erhalt des Waldes leisten möchten!

🌳PROGRAMM🌳

18:00: Lesung
Studierende der Sprachkust lesen vielblättrige Texte

Es lesen: Timo Brandt, Hannah Bründl, Sandro Huber, Lisa Jakob, Marie Luise Lehner, Anna Maschik, Tizian Rupp

19:30: Konzert von Sigrid Horn

20:15: Konzert von Jan Rohrweg

21:00: Konzert von Fainschmitz

🌳Eintritt: freie Spende🌳 (empfohlen: 5€)
Die Einnahmen des Abends gehen direkt an die Strukturen der Besetzung und helfen dort, wo es gerade am nötigsten ist!

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
-Charles Darwin

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht
-Goethe, Brecht, oder Papst Leo XIII

Wir freuen uns auf euch und hoffen auf zahlreiches Erscheinen!
HAMBI BLEIBT!

🌳🌳Wovon ist die Rede?🌳🌳
Der Hambacher Forst ist ein 12.000 Jahre alter Wald in Nordrhein-Westfalen. Er ist die Heimat von bedrohten Tierarten, wie der Bechsteinfledermaus, dem Mittelspecht, oder der Haselmaus und einst gehörte er zu den letzten großen Mischwäldern Mitteleuropas. Von seinen ursprünglichen 5.500 Hektar sind heute nicht mehr als ein Zehntel vorhanden. Seit 6 Jahren ist der Wald von Aktivist*innen besetzt um ihn vor der Rodung durch den Energiekonzern RWE zu schützen, der an seiner Stelle Braunkohle abbauen will.
Die Aktionen rund um den „Hambi“ sind zu einer Bewegung herangewachsen, die am Sonntag den 6.10.2018 zuletzt bis zu 50.000 Menschen in den Wald gebracht hat!

DIE CALAMARI WARTEN
Ich war mit Freundinnen dort. Der Tisch war festlich vorbereitet. Der Service ist freundlich und schnell. Der Krautsalat war ein Gedicht. Fein geschnitten wie Engelshaar.

DIE LESENDEN
Stephan Langer
Stefan-Manuel Eggenweber
Antonio Schachinger
Lena Biertimpel
Anna Draxl
Frieda Paris
Muhammet Ali Bas
Damon Taleghani
Katharina Pressl

Eintritt frei

Der sechste und vor der Sommerpause letzte Blumenmontag – im Juli und August wird es keine Lesungen geben – findet am 25. Juni statt. Fünf Studierende der Sprachkunst lesen je fünf Minuten aus ihren Texten: Ana Bagradjans, Laurine Irmer, Tizian Rupp, Leon Paul Wienhold und Sandro Huber. Ebenso lesen Robert Prosser sowie Puneh Ansari aus ihren aktuellen Texten. Und das Duo Sweety Nicks wird als Draufgabe die Grenzen zwischen Text und Musik aufzulösen versuchen. Es wird ein blumig sehr üppiger Blumenmontag!
Der Blumenmontag wird unterstützt von der Bezirkskulturförderung des 18. Bezirks.

Komm, wir machen 1 Ausflug.

Mit der Sprache fliegen wir aus. Fliegen aus der Sprache raus. In die Sprachen. Wir gehen in die Flüge. Fliegen aus und fliegen auf. Sind wir aufgeflogen oder werden wir aufgeflogen sein, dein, mein?

Komm, wir machen 1 Ausflug in die Sprache.

Es lesen und performen:

Anageddon (Collab.)
Florentin Berger
Sandro Huber
Laurine Irmer
Lisa Jakob
Katharina Klein
Karoline Marth
Anna Maschik
Felicitas Prokopetz
Tizian Natale Rupp

Danach: Sprachkunstparty

Roswitha Peintner und Studierende forschende

anne-clara stahl
muhammet ali baş
benedikt steiner

“Wichtig erscheint mir, dass noch irgendwo steht,
dass es sich insgesamt um ein EXPERIMENT handelt,
die Lehrveranstaltung in den Lichthof zu verlegen
um künstlerische Forschung zu entwickeln. Und dass
die Umbauten im Raum (performatives Forschen) nur eine
von mehreren Ebenen unserer Suche nach neuen Ordnungen
und Praktiken literarischer Produktion und Lehre abbilden.”

donnerstag, 17. mai
10 bis 13 uhr
die angewandte, hauptgebäude
oskar-kokoschka-platz 2
lichthof b (seite kantine)

PROGRAMM

Bereits zum neunten Mal wird heuer vom 11. bis 13. Mai 2018 die „Kritischen Literaturtage“ in Wien veranstaltet, DIE Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams.

Unabhängige und (mittel)kleine Verlage aus Österreich und dem deutschsprachigen Raum mit alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen Büchern präsentieren ihr Sortiment. Auch politische Initiativen, die Zeitschriften und Broschüren herausgeben, sind dabei.
Ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Buchpräsentationen, Lesungen, Podiumsdiskussionen etc. bei freiem Eintritt bringt interessierte BesucherInnen, AutorInnen und VerlegerInnen in Kontakt.

Mit Kinderbuchausstellung und (Vor)Leseecke „Yuki liest!“ Motto: Mutige Mädchen, starke Frauen.

Öffnungszeiten:
Freitag 11. Mai 14-20 Uhr
Samstag 12. Mai 12-20 Uhr
Sonntag 13. Mai 12-17 Uhr

KunstSozialRaum Brunnenpassage
Brunnengasse 71/Yppenplatz , 1160 Wien
(U6 Josefstädterstraße)

Organisation: Mag.a Ulli Fuchs, Labor Alltagskultur

Die heimische Literaturzeitschrift „kolik“ versammelt ein paar Mal im Jahr Texte von einigen der frischesten und vielversprechendsten Autorinnen und Autoren des Landes. Neben der jungen Generation sind aber auch etabliertere Kräfte regelmäßig vertreten. Diese Mischung bieten meist auch die „kolik“-Abende im Schauspielhaus, zu denen Herausgeber Gustav Ernst lädt. Diesmal lesen Sandro D. Huber, Eva Lugbauer und Petra Piuk.

Ort: Im Schauspielhaus (Nachbarhaus; Porzellangasse 19, 1020 Wien)

Sprachkunst x Sound Design

Lesung & Audioperformance

We proudly present
13 Mini-Hörstücke von Studierenden der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien in Kooperation mit Sounddesign-Studierenden der Fachhochschule Joanneum Graz nach einem Thema des Hyperwerks, Institut für Postindustrielles Design der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel

von/mit

Muhammet Ali Baş
Jakob Frühmann
Martin Haiden
Cornelia Hülmbauer
Johannes Kippelt
Martin Knapp
Naa Teki Lebar
Joshua Lilienthal
Anna Neata
Frieda Paris
Valerie Quade
John Sauter
Felicia Schätzer
Fiona Sironic
David Stockinger

Projektleitung: Orhan Kipcak

Auf Ö1
Über Sound Design
Über das Hypermagazin

POLIVERSALE 2018. 16.4.–15.5.

5. Abend: DICHTUNGSWERKSTATT: CHARLES REZNIKOFFs „Holocaust“ (1975) und „POLITISCHES DICHTEN HEUTE“

NORBERT LANGE zum Zyklus Reznikoffs, mit Textbeispielen • LENA BIERTIMPEL • CORNELIA HÜLMBAUER • MUHAMMET ALI BAŞ (Studierende am Institut für Sprachkunst) lesen ihre Gedichte und kommentieren Reznikoffs Dichtung •
gemeinsames Gespräch •
Moderation: FERDINAND SCHMATZ •
Charles Reznikoff: „Holocaust“ (übersetzt von Georg Deggerich; zweisprachige Ausgabe, Leipziger Literaturverlag, 2013) •

Mehr Information zu den Studierenden, zu Reznikoff und der Poliversale findet mensch HIER.

Marla und James sind jung, sie verlieben, verlieren und begegnen sich wieder. Ihr Glück scheint keine Grenzen zu kennen, bis James Marla auf seine meeresbiologische Forschungsreise nach Mexiko mitnimmt. Auch Ulysses ist das Kind einer längst vergangenen Liebe, vor allem aber ist er Marlas Vater, der sie als Kind verlassen hat und der in einer melancholischen Stimmung beschließt zu sterben. Yara Lees Debüt erzählt spielerisch leicht von Liebe und Verlust und davon, dass Suchen und Finden nicht immer etwas miteinander zu tun haben.

Yara Lee heißt eigentlich Afamia Al-Dayaa, geb. in Deutschland, studierte klassisches Klavier und lebt seit 2011 in Wien, um Sprachkunst und Komposition zu studieren. Als ob man sich auf hoher See befände ist ihr Debütroman.

Doppelpräsentation mit Cordula Simon „Der Neubauer“. Moderation: Katja Gasser (Literaturredakteurin ORF-Fernsehen)

Mehr

Anna Stiegler (Ennstal/Wien) schreibt trocken-analytische Texte die dich treffsicher aus der Komfortzone katapultieren. Sie spricht aus was sich andere nur denken und ihre Lesungen werden zu einer kollektiven Grant-Katharsis.

Sigrid Horn (Ybbstal/Wien) liebt Bilder. Weil sie aber nicht zeichnen kann muss sie diese aufschreiben. Mit ihrer Ukulele und ihrer Stimme verlassen die Texte das Blatt und bekommen Gestalt. Sie freut sich für den Herbst etwas ankündigen zu dürfen.

Anna und Sigrid vereint die Liebe zum Wort und der Hass aufs Patriarchat. Beides gibts am 8.3. im Anno zu hören.

Mit John Sauter und Ella-Mae Paul eröffnen zwei Sprachkunststudierende die Buch im Beisl – Frühjahrssaison 2018:

Startrampen im Mörtelland – John Sauter

„Da muss etwas liegen, jeder spricht doch davon.“ In leisen Tönen reist der Autor in seinen beiden Gedicht-Manuskripten „Startrampen“ und „Mörtelland“ in die Zone, die immer dahinter liegt. Egal, ob man schon raus aus der Stadt ist oder noch in ihr steckt – denn ums Weiterkommen, Weitermüssen geht es in den Texten. Da werden Strommasten beklettert, Möwen in den Busbahnhöfen mit Fish’n’Chips-Resten gefüttert, Meteore vom Himmel herabgeschaut und schließlich zu den Startrampen aufgebrochen. Auf der Reise wird sich zu den Gedichten sicher der ein oder andere Kurzprosa-Text gesellen.

John Sauter, geb. 1984 in Freiberg (Sa.), Studium der Journalistik in Leipzig, Studium der Sprachkunst in Wien, schreibt Lyrik, Kurzprosa und arbeitet an seinem ersten Roman.

***

Ella-Mae Paul – Verkettung von Verwechslungen

„Du weißt nicht, wer dir geschieht.“ In dichten, poetischen Miniaturen nähert sich die Autorin in warmen und kalten Nächten der immer heißen Stirn ihrer namenlosen Charaktere an. Dabei geht sie ohne Kompromiss vor. Die Handlung braucht, um erzählt zu werden, nur ein „Ich“ und ein „Du“. Was entsteht, sind sinnlich-nahe Einblicke, die „geschlossene Augen“ und „wortkarge Schultern“ abtasten. Doch auch Texte, in denen „jeder Satz ein Überfall“ sein kann, entstehen in der Welt der Autorin aus den dichten Verkehrsströmen, Stadtstränden und Wohnblocks, die wie in einem Beton-Gewächshaus zum Himmel sprießen.

Ella-Mae Paul, geb. 1995 in Frankfurt am Main, Studium der Sprachkunst und der Philosophie in Wien, schreibt Lyrik, Kurzprosa und Unhandliches.

Kurzprosa aus Österreich und aus Ungarn.
Reiseberichte, Postkarten, Briefe, Aufzeichnungen, Beobachtungen, Skizzen, Aphorismen.

Ina Ricarda K-T und Thassilo VH lesen aus gesammelten Schriften, die unterwegs entstanden sind oder vom unterwegs sein und weg sein handeln. Das Publikum wird wie nebenbei auf Reisen und Spaziergänge geschickt, von denen die beiden längst zurück sind.

Im Schauspielhaus Wien, Nachbarhaus (Porzellangasse 19, 1090 Wien) findet die Release-Lesung zum zweiten Band von STILL DRAMA statt. In den STILL DRAMA-Ausgaben werden je zwei Dramentexte von jungen Autoren und Autorinnen abgedruckt, um den Fokus auf den literarischen Text hinter dem Theaterstück zu legen. Diesmal wurde jeweils ein Stück von Tanja Šljivar und Sascha Hargesheimer publiziert. Die Autor*innen werden aus ihren Stücken lesen und mit Malte Abraham und Svenja Viola Bungarten über das Schreiben und die Bühne reden.

Mehr zu STILL-DRAMA gibt es hier.

„Vorzeitig abgebrochen. Die Operation wurde
Vorzeitig abgebrochen. Der Flug wurde
Vorzeitig abgebrochen. Die Verbindung wurde
Vorzeitig abgebrochen. Die Erinnerung wurde
Vorzeitig abgebrochen. Das Topsonderangebot wurde
Vorzeitig abgebrochen. Das neue Jahr wurde…“

Es lesen Lisa Jakob und Jacqueline Weihe.

Dritte Hand
“Wiener Rock, aber eigentlich ist es Underground Wien im besten Sinne” – Concerto

Die Dritte Hand singt und songwritet auf Mundart und Deutsch. Ausgegangen wird von eher wenigen Akkorden, darüber schöne oder schirche Bilder von Feuer, Rausch, einem betrunkenen Riesen in Paris, einem Impressionistinnenteich, schlafenden Löwen, beißenden Katzen, verlorenen Mädchen, Schnorrern und anderen liebenswerten Menschen. Dazwischen häufig: Improvisationen zwischen Pseudo-Jazz und Profi-LowFi. Ebenso: Arabesken.

Eintritt frei, Spenden für KünstlerInnen herzlich willkommen.

LOT. Lesung ohne Titel
-oder die Verteidigung der Salzsäule
eine Streuung aus Lyrik, Prosa und Dramatik
für mehr Sturm im Wasserglas

Im AU.

Sandra Hubinger
Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Literaturzeitschriften und Anthologien (u.a. Jahrbuch der Lyrik) 3. Preis beim Feldkircher Lyrikpreis 2013. 2016 erschien ihr Lyrikdebut Kaum Gewicht und Rückenwind. Lyrik der Gegenwart 56. Edition Art Science.

Cornelia Hülmbauer
studierte Anglistik und Kunstgeschichte, promovierte zu sprachlicher Diversifikation in Europa. Seit 2016 Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2016 Finalistin beim 24. Open Mike Berlin, 2017 Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses. Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift JENNY.

RAPHAELA EDELBAUER (Wien) ENTDECKER. Eine Poetik (Klever Verlag, 2017) • JAKOB KRANER (Wien) Vom hämisch-heiseren Lachen. Prosaminiaturen (Manuskript) • TIMO BRANDT (Wien) Enterhilfe fürs Universum. Gedichte (edition offenes feld, 2017) • Lesungen und Gespräch • Einleitungen und Moderation: Daniel Terkl

Die Welt ist keine Augenweide, die sich von der Literatur friedlich abgrasen lässt. Dementsprechend setzen sich die Werke der drei Autor*innen in ihren Werken mit der Schwierigkeit auseinander, Welthaltiges mit Worten abzubilden. Bringt Sprache etwas hervor oder legt sie sich nur selbst (r)ein? Dieser Frage ist unter allen Umständen nachzugehen!

Drei junge Literaturschaffende, die bereits viel von der gemeinsamen Zusammenarbeit und dem Austausch untereinander profitiert haben. Das neuste Projekt ist die Gründung einer Literaturzeitschrift (Arbeitstitel: »Prosa Nostra«).

Timo Brandt, *1992 in Düsseldorf, wuchs in Hamburg auf. Seit 2014 Sprachkunst-Studium in Wien; seit 2015 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift JENNY; Literatur-Rezensent für diverse Medien. Veröffentlichungen u.a. in Bella Triste, STILL, Metamorphosen und in Anthologien.

Raphaela Edelbauer, *1990 in Wien, wo sie lebt. Sprachkunst-Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ab 2009 Veröffentlichungen in Literaturmagazinen, Anthologien. Sie ist 2017 Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds.

Jakob Kraner lebt in Wien, studierte Philosophie und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst, schreibt Lyrik, Prosa, Essays, übersetzt (zuletzt in den Lichtungen). Projekte im Bereich Musik, Performance, Theater, u.a. mit dem Wiener Theater Garage X. Er ist Teil des Literaturperformance-Duos VIEIDER/KRANER und des Lyrikkollektivs babelsprech.

SPRACHGEWALT

Anmeldung unter | Registration: workshops@thishumanworld.at

/// English version below ///

Gewalt und Sound – Macht und Foto – Mensch und Wort. Wie manipuliert Sprache unsere Bilder? Wie sehr macht sie diese aber auch erst zugänglich? Der Fokus unserer Augen folgt dem akustischen Erlebnis, dem dramatischen Sound. Wenn man dem Film Sprache und den Ton nimmt, was bleibt noch übrig? Wie drückt sich Gewalt aus? Unser Workshop begeht diese Frage durch Vertonung, Versprachlichung und Verbildlichung. Ton, Text, Bewegung – verfremden wir sie zu Bekannten.

Beschränkte Teilnehmer_innenzahl.

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Violence and Sound- Power and Photography – Mankind and word. How does language manipulate our images? And how does it make them accessible? Our eyes focus follows the acoustic experience and dramatic sound. What remains in a film if language and sound are taken away from
it? How does violence articulate itself? Our Workshop will investigate this question through dubbing, linguistic process and imagery. Sound, Text, movement- let us alienate them in order to make them accessible.

Limited number of participants.

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Anmeldung unter | Registration: workshops@thishumanworld.at

Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit wirds sehr ernst.

Iris Blauensteiner
Maria Muhar
Mercedes Spannagel

Eintritt: freie Spende.

Iris Blauensteiner
Autorin und Filmemacherin. Diplome der Bildenden Kunst an der Akademie der Bildenden Künste und der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Uni Wien. Seit 2004 Filme als Regisseurin und Drehbuchautorin (u.a. „Rast“, Dokumentarfilm, 2016 / „Schwitzen“, Kurzspielfilm, 2014 / „und eine von ihnen singt“, Essayfilm, 2011). 2016 erschien der Debütroman „Kopfzecke“ beim Verlag Kremeyr & Scheriau. Weitere Infos unter: http://www.irisblauensteiner.com/

Maria Muhar
Geb. 1986 in Wien. Kochlehre, Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien (Post Conceptual Art Practices, Fotografie), seit 2016 Studium an der Universität für angewandte Kunst (Institut für Sprachkunst Wien). Lebt und arbeitet als Künstlerin und Köchin in Wien.

Mercedes Spannagel
geboren 1995 in Wien, Studentin in Wien. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, zb: LICHTUNGEN, Entwürfe, STILL Magazine. Rauriser Förderungspreis 2017.

MOOD AND MEMORY

In einer Serie von elf Fotofilmen setzen sich junge Autor_innen des Instituts für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien, Medienkünstler_innen des Experimentellen Radios Bauhaus Weimar und Mediengestalter der Fakultät für Gestaltung Hochschule Mannheim mit Themen auseinander, in die verschiedene Menschen sie mitgenommen haben: ein gut situiertes Mädchen aus Aleppo, der Sohn armer somalischer Bauern … Jemand hört in der Jugendherberge die Stimme Rosa Luxemburgs und eine Frau spricht über die Salate in einer Massenunterkunft. Dinge warten, Menschen warten, Zustände, Parkbänke. Eine Kamera hält Bewegungen fest, die Bewegung ist eingeschränkt. Die Autor_innen verstehen manchmal nicht alles, das Gesagte bleibt fetzenhaft. Was meint der Andere, wenn er sagt: „Damaskus“ und „Nicht gut nicht gut“? Vielleicht bleibt es dabei, dass sich nichts zusammenfügt, dass verschiedene Stimmen einander überlagern und jeder etwas anderes hört.

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this human world – International Human Rights Film Festival
geht von 30. November bis 10. Dezember 2017 in seine Jubiläumsausgabe und widmet sich in diesem Jahr mit über hundert Filmen, zahlreichen Podiumsdiskussionen, Workshops und einem breiten Rahmenprogramm, in einem Zeitraum von 11 Tagen, der filmischen, künstlerischen und diskursiven Auseinandersetzung mit Menschenrechten und gesellschaftspolitischen Themen.

Zur Veranstaltung:

Wann beginne ich das Geräusch zu lesen? Lässt Schreiben sich von der Stimme trennen? Ist Popmusik konzeptuelle Poesie und Klang=Literatur ein politischer, ein subversiver Akt?
Wieso reden alle gleichzeitig? / Soll ich jetzt Musik anmachen?

Das sound writing kollab wird sich bei ihrem ersten Treffen im November auch diesen Fragen stellen and schall swallow all answers.
Ihren Namen trägt das kollab nach dem 2017 veröffentlichten Sound Writing-Manifest der Sprachkünstlerin und Performerin Swantje Lichtenstein, die den Begriff in Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler Marc Matter entwickelt hat.

Die mehrsprachige Kollaboration von Künstler_innen aus Choreographie, Sound Art, Literatur und Film trifft sich an der Bar des Spektakels mit deinen Geräuschen. Drinnen ist wieder die Hölle los.

Mit: Rosa Anschütz, Katharina Joy Book, Annalisa Cantini, Emma Clayton, Stefan-Manuel Eggenweber, Jake Farrant, Lara Hampe, Stephan Langer, Hyeji Nam, Adam Paroussos, Vera Sebert, Damon Taleghani u.a.

Unterstützt vom Institut für Sprachkunst, Universität für angewandte Kunst Wien.

Anstatt des letztjährigen Dienstags, findet die von Sprachkunststudierenden gestaltete Lesereihe „Sehr ernste Scherze“ nun mittwochs statt. Und zwar jeden ersten Mittwoch, jeden zweiten Monat. Um regelmäßige Updates zu erhalten, ist es am Besten die Seite auf facebook zu liken, oder hier auf der Website auf Updates zu warten.

Dieses Mal – zur Semestereröffnung und unter dem Titel Sehr ernstes Again besonders gespannt erwartet – lesen:

Sandro Huber
Norbert Kröll
Felicitas Prokopetz

Das Ganze findet mit musikalischer Untermalung, freier Spende und einer allgemein recht netten Stimmung im Spektakel, Hamburgerstraße 14, 1050 Wien statt.

In diesem Sinne wünscht man dieser Tage, wenn man sich im Flur begegnet, auch ein „Sehr ernstes Semester, again!“, oder, „Sehr erstes Semster!“

Unter dem Titel „Luftlinie A-B“ lesen Studierende der Sprachkunst aus ihren Arbeiten im Literaturhaus Wien (Zieglergasse 26a, 1070).

Es lesen: Frieda Paris, Johanna Wieser, Sophie Steinbeck, Cornelia Hülmbauer, Damon Taleghani, Muhammet Ali Baş, Benedikt Steiner, Stefan-Manuel Eggenweber, Katharina Pressl, Lena Biertimpel und Maria Muhar.

Entfernung, in Körpern gedacht, ist von Zeh bis Stirn. Vorderster Teil und Plattform von Nasenwurzeln, das sagt man doch so: Sprungschanze. Von da bis zum Blatt Papier ist es nicht mehr weit. Die Entfernung in Wörtern gedacht, sind die Linien zwischen A und B. Auch, wenn ihr rückwärts geht. Augenlider, Schritte.

Facebookveranstaltung.

Die Essence ist die Jahresausstellung der Universität für Angewandte Kunst Wien, die von 27. Juni bis 11. Juli in der Alten Post (Dominikanerbastei, 1010 Wien) stattfindet.

In zwei Räumen präsentiert die Sprachkunst Arbeiten aus den vergangenen Semestern, von Installationen bis Fotografie, von Performance bis Videoarbeiten, bis Bar, Boden und, ja, auch Bier.

Stay tuned.

Eröffnung: 27.06. ab 20 Uhr

Raum I
blank. glatt. optimal.
Ein Raum aus Installation, Video-, Text- und Muskelkraft.

20.00 – 21 Uhr: Überlaufende Lesungen und Performances
21.30 – 23 Uhr: Sprach * Schall * Muskelperformances von Studierenden der Sprachkunst

Am Empfang: Leuchtend grüne Zähne. Die Schwärme nahen – wollen sich vollsaugen.
Eine glatte Lobby ohne Lift. Ohne Treppen. Wir könnten alle ausrutschen. Auf das gute Porzellan fallen. Mit dem Kopf gegen die Garderobe. Am Text hinabgleiten.
Schatten schwitzen und streichen Hemden glatt. So heiß, wir glänzen – irgendjemand fragt: Darf ich hier sitzen? Hier schlafen?
Aber dieser Lärm.

Raum II
Mood & Memory – Flucht und Dann Danach
11 Filme – ein Projekt des Instituts für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien mit MORE-Studierenden, Studierenden Experimentelles Radio Bauhaus-Universität
Weimar, Studierenden der Fakultät für Gestaltung Hochschule Mannheim.
Magazin und Filme in deutscher und englischer Sprache

Räumen – Sprache und Raum im Raum
Publikation von Studierenden der Sprachkunst + Bühnen- und Filmgestaltung.
Hrsg. Ferdinand Schmatz, Elena Peytchinska

Die Veranstalter*innen der sprachkunstaffinen Lesereihe „sehr ernste scherze“ verlautbaren:

„Vorletztes Mal scherzi-Dienstag vor der Sommerpause – kommt doch einfach & schwitzt ein bisschen mit uns – es lesen und performen:

Stefan-Manuel Eggenweber
Gunda Kinzl
Jakob Kraner
Damon Taleghani

Eintritt: Spende.
Nette Musik gibt’s.
Kühle Getränke auch.
Einen coolen Büchertisch außerdem.“

Norbert Kröll präsentiert seinen Debüt-Roman „SANFTER ASPHALT“ (Löcker Verlag, 2017)

Ein junger Mann stromert einen Tag durch Wien. Auf der Suche nach dem, was die Stadt zusammenhält aber auch in die Brüche gehen lässt, gerät er in äußerst merkwürdige Situationen. Mit Witz und Ironie mischt er sich ins Leben Unbekannter ein. Und dann gibt es noch diese Frau namens Edith. Was muss geschehen, damit das Durchqueren dieses Labyrinths am Ende des Tages Sinn ergibt?

Norbert Kröll, geb. 1981 in Villach, lebt und arbeitet in Wien. Diverse Studien: Klassisches Schlagwerk, Jazz Schlagzeug, Tontechnik, Philosophie und zuletzt Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Mitherausgeber des mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichneten Literaturmagazins JENNY #2 (De Gruyter). Gründungsmitglied der Bands Giantree und Dawa. Wiener Literatur Stipendium 2016. Der Debüt-Roman „Sanfter Asphalt“ erscheint im Frühjahr 2017 im Löcker Verlag.
www.norbertkroell.net

Der Autor zu dem geplanten Abend:

„Im Februar ist mein erster Gedichtband „Enterhilfe fürs Universum“ erschienen und ich finde, es ist an der Zeit, ihn euch mal vorzustellen.

Als Ort habe ich mir meine Lieblingskneipe im 8ten Bezirk ausgesucht, das Anno, mit seiner wunderbaren Lesereihe, dem AnnoLiteratursonntag. Also kommt vorbei – es wird auch niemand gezwungen, ein Buch zu kaufen^.

Ich freu mich einfach, wenn ihr Zeit und Lust habt vorbeizuschauen und mit mir den Abend zu entern!“

Link zum Facebook-Event

Die JENNY ist auf Tour durch den deutschsprachigen Raum und wird dabei folgende Stationen anfahren:

Dienstag, 16.05.

Literaturhaus Salzburg (präsentiert von mosaik)
mit Luca Manuel Kieser und Oravin
19.30 Uhr

Mittwoch, 17.05.

Salon Stoer, Hamburg
mit Helene Bukowski, Frank Ruf, Oravin und Luca Manuel Kieser
20.00 Uhr

Donnerstag, 18.05.

Lettrétage, Berlin
mit Helene Bukowski, Frank Ruf, Jan Skudlarek, Oravin und Luca Manuel Kieser
20.00 Uhr

Freitag, 19.05.

kunsthaus Erfurt
mit Helene Bukowski, Frank Ruf, Oravin und Luca Manuel Kieser
20.00 Uhr

Sonntag, 21.05.

Salon Irkutsk, München
mit Tristan Marquardt, Frank Ruf, Oravin und Luca Manuel Kieser
19.00 Uhr

Mehr über und von Jenny erfährt ihr hier und hier.

Lesungen, Gespräche, Ausstellung

24. 4.: u.a. Ferdinand Schmatz
28. 4.: Norbert Hummelt und Gedichtantworten von Timo Brandt, Anna-Sophie Fritz, Luca Manuel Kieser und Katharina Pressl

Volles Programm Hier.

Konzept und Moderationen: MICHAEL HAMMERSCHMID
88. Autorenprojekt der Alten Schmiede

Der dichte Dialog der Worte und Elemente des Gedichts – ihr Hinaussprechen, ihr In-Beziehung- und Über-Grenzen-Setzen, ihre paradoxen Zündungen, ihre Osmosen und Verschmelzungen, ihr Austausch im Wort- und über das Wortgefüge hinaus zeugen auch dieses Jahr vom vielgestaltigen Eigensinn und der ungebändigten Energie dieser uralten und zugleich so unverbraucht innovativen und aktuellen Form der Literatur.

An vier Abenden werden beim zum zweiten Mal stattfindenden Internationalen Dichterloh-Festival, das alternierend zum einmonatigen Internationalen Lyrikfestival »Poliversale« (zuletzt 2014 und 2016) stattfindet, Dichterinnen und Dichter aus sechs Herkunftsländern (der Schweiz, der Slowakei, Russland, Italien, Deutschland und Österreich) ihre aktuellen Publikationen vorstellen und dabei das Motto »Dichter Dialog« sowohl von innen als auch von außen beleuchten, durchdringen und darüber hinausgehen.

Das neue Heft KÖRPERDINGE setzt sich mit leblosen und nicht-lebendigen Körpern auseinander. Das Heft versammelt literarische, essayistische, fotografische und illustrierte Beiträge rundum die Themen New Materialism, Leichen, Wissen, Räume und Waren – wenn man so will also KÖRPERDINGE.

TORTUGA entsteht durch das Zusammenwirken verschiedener Menschen, die im Spannungsfeld von individuellen Interessen und kollektiven Vorstellungen experimentieren. Tortuga ist ein Forum abseits von Effizienz und Verwertbarkeit, ein Freiraum für das Stille, Verrückte, Brave und Wilde.

PROGRAMM ab 19:00: im OPENmarx

Heftpräsentation #3 {2} KÖRPERDINGE
1, zwei Wörter zur aktuellen Ausgabe

Hörspielkino TWO PARTS WATER, ONE PART OXYGEN
von Tortuga

Performance KÜCHENKÖRPER. EINE ANEIGNUNG DER FRANKFURTER KÜCHE von Adina F. Camhy

Lesung MATERIALISERUNG DES BLICKS
von Lale Rodgarkia-Dara

Film TRADING STORIES – A CARGO NAMED DESIRE
(2015, 45 min OmEU) von Jennifer Mattes

Mehr unter: http://tortuga-zine.net/2017/04/koerper-2-release/

Beim Buch im Beisl im Au (Brunnengasse 76, 1160 Wien) lesen Vera Sebert und Francisca Badum unter dem Titel „Wadenschau – reinbeißen ist wunderbar.“

„Film ist Bild. Bild ist Sprache. Sprache ist Sound. Sound ist Text. Text ist Zeichen.
Sie zeigen sich und werden gelesen im Sinne des UnSinns und der Sinnlichkeit.
Schneehasen sind im Sommer braun und Sahne ist weiß.“

Vera Sebert, *1987, Freiburg im Breisgau, studierte von 2007-2015 an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig und der Akademie für bildende Kunst Wien. 2015 Studienabschluss: Meisterschülerin Freie Kunst. Ihre Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich verschiedener Medien und finden Ausdruck in Form von Texten, Malerei, Collagen, Künstlerbüchern, Filmen und netzbasierten Arbeiten. Seit 2015 studiert sie Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2009 verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen und Filmscreenings in Mexiko, Südamerika und Europa. http://verasebert.com/

Francisca Badum, *1992 in Forchheim, studiert seit 2012 bildende Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Im September 2014, durch das Essen eines Brotes inspiriert, begann sie zu schreiben. Neben Lyrik kamen auch Kurzgeschichten dazu. Die Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit bewegen sich im Spiel zwischen Text, Bildcollagen, Kurzfilmen und Zeichnung. Als letztes wurde der Lyrikband „man schaut mit den Augen aus dem Kopf“ fertiggestellt.

Im Literaturhaus (Seidengasse 13, 1070 Wien) stellt Sprachkunstabsolvent Norbert Kröll sein Romandebüt „Sanfter Asphalt“ vor, außerdem der Schriftsteller Paul Auer sein Buch „Kärntner Ecke Ring“.

„Ein junger Mann stromert einen Tag durch Wien. Auf der Suche nach dem, was die Stadt zusammenhält aber auch in die Brüche gehen lässt, gerät er in merkwürdige Situationen. Mit Witz und Ironie mischt er sich ins Leben Unbekannter ein. Und dann gibt es noch diese Frau namens Edith. Was muss geschehen, damit das Durchqueren dieses Labyrinths am Ende des Tages Sinn ergibt?
Norbert Kröll, geb. 1981 in Villach, lebt und arbeitet in Wien, studierte u. a. Schlagwerk, Tontechnik, Philosophie und Sprachkunst, Gründungsmitglied der Bands Giantree und Dawa. Wiener Literatur Stipendium 2016.“

In der alten Schmiede (Schönlaterngasse 9, 1010 Wien) stellen Fritz Ostermayer und FALKNER um 18 Uhr aktuelle Hörspielprojekte von Studierenden an der Wiener schule für dichtung, dem Institut für Sprachkunst und der FH St. Pölten vor – mit Hörbeispielen.

Die sprachkunstaffine Lesereihe „sehr ernste scherze“ rühmt sich selbst damit ein „Lesungsabend auf unkompliziert“ zu sein. So auch wieder diesen Dienstag (die Reihe findet jeden 1. Dienstag im Monat statt) unter dem Titel „sehr ernst geblieben“. Ort ist (wie immer) das Spektakel in der Hamburgerstraße 14.

Dieses Mal lesen die zwei Sprachkunstabsolvent*innen Matthias Vieider und Ekaterina Heider , so wie Chili Thomasson.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00, jede*r Lesende hat einen Auftrittssong und auch davor und danach legt DJDUTT auf. Unkompliziert.

Hier kleine Textapéritife:

Ich bleibe immer stehen, weil mir das alles zu mühsam ist. Da mach ich nicht mit. Ist nicht meine Art von Sport.
(Chili Thomasson)

DADA wird hundert.
Ein Glas Wasser, Ein Tisch, zwei, drei Fotos vom Kreml.
Murakamis Sweetheart von Sputnik am Herd.
Schmusen im Wohnzimmer, eine Socke fällt runter.
Jemand bringt Haschöl und ’nen lustigen Ausschnitt von heute.
Ich lerne Türkisch. Nina tut zocken.
(Ekaterina Heider)

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung.

Im Spektakel (Hamburger Straße 14, 1050 Wien) findet eine szenische Lesung zu den Texten von Sprachkunststudent Luca Manuel Kieser statt: „Stücke in geteilten Stimmen. oh. äh“

#teddybär #krapfen #rotkäppchen #wolf #wespe #pistole #scherben #besen #praterstern #zigarette #fieber #liebe #fischaugen & strich, der so dünn ist, dass man seine beine (schlägt er sie übereinander) nicht mehr sieht

Es lesen:
Philipp Auer
Anna-Sophie Fritz
Laura Laufenberg
Luca M. Kieser

Hier der Weg zum facebook Event

In der alten Schmiede (Schönlaterngasse 9, 1010 Wien) stellt Marie Luise Lehner ihr Debüt „Fliegenpilze aus Kork“ vor. Außerdem: Udo Kawasser und Ingram Hartinger, Moderation: Michael Hammerschmid.

In Marie Luise Lehners Romandebüt gehen wir im Jahresschritt Lebensstationen der Ich-Erzählerin von der Geburt bis zur jungen Erwachsenen mit und lernen sie im Spiegel ihrer genau protokollierten Beziehung zu ihrem unorthodoxen, oft arbeitslosen, künstlerischen, vielseitigen, exzentrischen Vater kennen.

Marie Luise Lehner, *1995 in Korneuburg, seit 2014 Studium der Sprachkunst und Studium Drehbuch an der Universität für angewandte Kunst in Wien, schreibt Theaterstücke und Prosa und lebt in Linz und Wien. Publikationen u.a. in kolik und Facetten.

Mehr hier.

Beim Buch im Beisl (Brunnengasse 76, 1160 Wien) lesen Timo Brandt und Jacqueline Weihe und versprechen „eine erotische Erfahrung – teaching has killed more good writers than alcohol“.

„Es wird nichts explodieren. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten oder die vierte Wand einzureißen. Kein Ponyreiten in der Manege. Keine Glaskugeln, keine Kristallkugeln, keine Silberkugeln – Werwölfe müssen also draußen rauchen und toben vor Wut. Wir werden lesen und wir werden mutig sein und uns zwischen den Genres und Identitäten bewegen und hoffen, dass es auf eine Zumutung hinausläuft. Erregung und Verzweiflung. Es wird alles explodieren.“

Es ist wieder Zeit für ernste Scherze im Spektakel (Hamburgerstraße 14, 1050 Wien)

Dienstag, 7. März 2017 um 19:00

Jeden ersten Dienstag im Monat lesen Studierende und Freund*innen der Sprachkunst.
Bei Interesse melde mensch sich unter: sehrernste@gmx.at

Dieses Mal lesen:

Theresa Thomasberger
Lena Biertimpel
Marie Luise Lehner

„kommt herbei, heizt mit ein, märzt euch nicht aus, ein wind, der warmhält, ist erstmals wieder in den gassen, also raus auf die straße und rein zur bühne. lasst uns reden, rauchen, trinken, scherzen!“

Das facebook Event ist hier zu finden.

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Absolvent_innen des aktuellen Semesters lesen aus ihren Abschlussarbeiten im Sitzungssaal der Universität für angewandte Kunst (Oskar-Kokoschka-Platz 2) um 15:00.

Es lesen:

Thassilo Hazod „Tagen.Frost.Fluss“

Mathias Kropfitsch „STÜCKE : GLOSSAR“

Sophie Zehetmayer „reibung&rauheit“

Als Gast liest auch der Sprachkunst Alumni Norbert Kröll aus seinem aktuellen Roman „Sanfter Asphalt“.

Alle Jahre wieder liest der aktuelle Abschlussjahrgang der Sprachkunst im Literaturhaus. Eine kleiner rundum Blick in die Manuskripte und Notizen der ZUKUMFT. Am 13. Jänner ist der Jahrgang 2014/15 an der Reihe.

Allesamt haben schon gemeinsam an einem Seminartisch gesessen. Es wurde diskutiert, manchmal war es Prosa, manchmal Lyrik, aber irgendwann ahnte man, worum es dem/der anderen, am Tisch gegenüber, ging.

Gehirne, angelehnte Frauen, Butter für -50%, Schubert mit kleinen Geigen, Reisende im Zug, eine werfende Meerjungfrau, Garfield mit dabei, Abbitte nicht leistend, eine Clownsnase, wo der Himmel zerbricht, weil Wimpern sind, auflaufend die Hügel, Neil Young says no und Heines Frauen lachen böse. Aber die Sprache –

Lesende: Timo Brandt, Anna-Sophie Fritz, Christiane Heidrich, Luca Manuel Kieser, Marie Luise Lehner, Nastasja Penzar, Felicia Schätzer, Robin Reithmayr, Gerd Sulzenbacher

Einführung: Michael Hammerschmid, Lehrender am Institut für Sprachkunst

Mehr Infos

Anna Kim ist derzeit Mentorin am Insitut für Sprachkunst. Am 12. Jänner stellt sie ihren aktuellen Roman „Die große Heimkehr“ (Suhrkamp, 2017) in der Alten Schmiede vor. Nach einem Gespräch mit Literaturwissenschaftler Klaus Zeyringer liest sie aus ihrem Werk.

„Anna Kims Werk blickt in hierzulande literarisch ungewöhnliche – innere und äußere – Gegenden: in menschliche Gründe und Abgründe, in Kosovo, Grönland, Korea. Auf sprachlich höchst präzise und narrativ anspruchsvoll ansprechende Weise lotet es sozialhistorische Zusammenhänge und existenzielle Randlagen aus.“

Quelle und Programm

Lesung im Café Anno (Lerchenfelder Straße 132) mit Gerd Sulzenbacher

Form: frei, lustig und fidel

Inhalt: 3-4 (schwierige) Gedichte;
eine abenteuerliche Geschichte;
Sätze, Witze, Sinnsprüche

Gerd Sulzenbacher geboren 1993 in Innichen, Südtirol.
Studiert Kunstgeschichte und Sprachkunst in Wien.
Veröffentlichungen wenig bis kaum.

Im Café im Hof (Weyringergasse 36 1040 Wien) wird das Stück „Die Serpentinen hinauf“ von Sprachkunstalumni Rhea Krčmářová aufgeführt.

Eine junge Frau, ein Begräbnis, ein unbekanntes Bergdorf, und ein fremder Erzeuger. Ein Herantasten an einen der Ort unvertrauten Wurzeln, die Stimme der toten Mutter im Ohr. Ein Drama auf mehreren Ebenen, die Zuschauer als stumme Zeugen eines Totenmahls, einer Spurensuche, einer versuchten Annäherung.

Ein Drama mit Karin Eva, Luisa Stachowiak und Alexander E. Fennon.
Inszenierung Daniela Wahl, Dramaturie Martin Knuhr.

Weitere Aufführunge am
07.01.2017 – 19:00 Uhr
08.01.2017 – 16:00 Uhr
08.01.2017 – 19:00 Uhr

Karten können unter karten@lokaltheater.at reserviert werden
Normalpreis:10 Euro/ ermäßigt 9 Euro

Weitere Infos unter www.lokaltheater.at

Im Mo.e (Thelemangasse 4, 1170 Wien).

„Der Faden wird erneut aufgenommen. Nämlich dort, wo jenes, das sich bevorzugt bedeckt hält, hochgekrempelt, umgeschlagen, raufgezogen wird: an Säumen nestelnd, kramen wir unter zahlreichen Stoffschichten Häute hervor. Machen anhand der Geschichte ihrer Wundmale die Erfahrung einer Gegenwart zugänglich. Zwischen Abgeworfenem sich die Blöße gebend und jeden Schutzes beraubt, heißen verwobene Deutungen Verhüllung Illusion. Gewebe, allfälligen Blicken ausgesetzt, gerät in den unmittelbaren Fokus. Wir ziehen blank.

Bar jeglichen Anspruchs auf Nahtlosigkeit legt dichtung//s//ring das vierte Stück ab. Die unbedeckten Stellen werden zum Anschauungsort des Lediglichen im Wortkörper. Es werden Bruchstellen freigelegt, an deren Ecken und Kanten wir uns aufreißen.“

• Thomas Kodnar // Lesung_ Himmlisch
• Frieda Paris und Lena Biertimpel // Lesung_ wir wieder – Auszüge
• Robert Prosser // Lesung_ Reiter ohne Pferd
• Katha Schaar // Videoinstallation_ transparent
• Baron | Neuhuber // interdisciplinary sound sculpture performance

Quelle und Infos

(german version below)

The Sprachkunst institute takes part in the annual greeting cards campaign of PEN International. PEN has collected addresses of writers all over the world who are imprisoned and persecuted for their words. The list only contains people who appreciate receiving messages of support.

We will meet at the Sprachkunst institute (Vordere Zollamtsraße 3, room 1) and write and send postcards to show solidarity and support to those imprisoned and experiencing isolation.

Since the list is long and there is no such thing as too much support or too many postcards, come along and help us. You don’t need to study Sprachkunst, you don’t need to study anything. Everyone is invited to join.

Languages apart from English and German are very much welcome, though not a prerequisite. (There will be someone present who is able to address the postcards in Chinese.)

We will have some postcards, coffee and tea. Even more postcards, coffee and tea are very much appreciated though. Food is nice too. Please do NOT bring postcards with religious symbolism or with references to Christmas, since the prisoners have various religious faiths or none.

If you have one, bring your laptop or your smartphone, since it helps to look up some information on the reasons for the prosecution or to check a dictionary. (One computer is available for sure, if you can’t bring one. And there is a bit of information on the list as well.)

Bring pens and pencils. In any colour you like.

Come by.

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Das Sprachkunst Institut nimmt Teil an der Postkartenaktion von PEN International
PEN stellt jedes Jahr eine Liste mit Namen und Adressen von Menschen weltweit zusammen, die aufgrund ihrer Wörter im Gefängnis sind. Alle Menschen, die auf der Liste stehen wünschen sich ausdrücklich unterstützende Nachrichten.

Deshalb treffen wir uns am Sprachkunstinstitut (Vordere Zollamtstraße 3, Seminarraum 1), um Gefangenen, die verfolgt werden und in Isolation leben müssen, Solidarität und Unterstützung zu zeigen.

Die Liste ist lang und die Solidarität kann nicht groß genug sein, also schaut vorbei und helft uns, egal ob ihr Sprachkunst studiert, oder gar nicht studiert. Alle können vorbeikommen und mitmachen.

Andere Sprachen als Deutsch und Englisch sind praktisch und sehr willkommen, aber keine Voraussetzung. Es wird Unterstützung vorhanden sein, die sich um die chinesisch-sprachige Adressierung kümmert.

Postkarten, Tee und Kaffee sind vorhanden. Noch mehr Postkarten, Kaffee, Tee und auch Essen sind erwünscht. Bitte bringt keine Postkarten mit religiösen oder weihnachtlichen Motiven mit, da die Gefangenen unterschiedliche oder keine Religion haben.

Wer kann, bringt bitte einen laptop oder smartphone mit, da es hilfreich ist Informationen über die Person, an die man schreibt, nachzuschauen, oder etwas in einem Wörterbuch nachzuschlagen. (Zumindest ein Computer wird ohnehin vorhanden sein. Ein paar Informationen gibt es auch in der Liste.)

Bringt Stifte und Kugelschreiber mit. Farbe ist egal.

Come by.

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Ein Dienstagabend wie er (eh) jeden ersten Dienstag/Monat (z.B.) im facebook steht:

Die sehr ernsten scherze veranstalten (eh schon wieder) einen Abend zum Zuhören und Anschauen. Es wird gelesen und es wird ausgestellt. Es wird über Musik gemunkelt. Ein Büchertisch wird euch zumindest im Wege stehen.

Wer hier ein sehr ernstes Eh aus sich seufzt, der lasse sich durch das line-up begeistern.

Es lesen:

Thassilo Hazod feat. Manuel
Cornelia Hülmbauer
Jaqueline Weihe

Musik:
DJ Dutt [Flixbus Wien/Teheran]

Eintritt: freie Spende!

Kommet in Scharen, oder besser noch alleine.

Wir freuen uns eh,
sehr ernste.

Mehr Infos hier.
Likes hier liegen lassen.

„Die Welt ebenso wie die eigene unmittelbare Umgebung mit einem offenen und genauen Blick betrachten, sich nicht abwenden, das Gesehene, Gehörte, Gedachte und Gefühlte hinterfragen. Das tun – im besten Fall – Kunstschaffende und Schreibende, das tun – in jedem Fall – Naa Teki Lebar und Vladimir Vertlib.
Die Äußerungen und Blicke anderer, in denen allzu oft Vorurteile liegen, machen beide zum Thema und erwidern sie wirkungsvoll durch das selbstbewusste Anschreiben gegen Rassimus, Antisemititsmus und Engstirnigkeiten aller Art.
Naa Teki Lebar wird an diesem Abend in Form einer szenischen Lesung den Text „der blick des anderen“ vortragen, Vladimir Vertlib nicht nur autobiographische Essays, sondern auch aus einem seiner Romane lesen.“

Mehr Infos.

In Form von Lesungen, Performances, Musik und Diskussionen füllt sich das Literaturhaus Graz ganz mit den Ideen und Stücken von Ödön von Horváth, Wolfgang Bauer und Werner Schwab. Neben FM Einheit, Peter Turini, Ferdinand Schmalz sind auch Lehrende der Sprachkunst zu Besuch: Gerhild Steinbuch und Ferdinand Schmatz. Drei Tage lang wird versucht dem Theater von Horváth, Bauer und Schwab näher zu kommen, was sich angesichts Horváths Aussage „Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu“ als schwierig erweisen könnte.

Mehr Infos.

Am Dienstag, 22. November eröffnet Maria Muhar um 19.00 ihre erste Einzelaustellung an der schule für dichtung. Zu sehen sein wird die Ausstellung bis zum 21. März 2017. Unter dem Titel „Kette & Schuss“ stellt sie installative Arbeiten, die sich mit Erzählungen und deren Erweiterung auseinandersetzen, vor:

„Muster, System und Struktur.
Mit meinen installativen Arbeiten möchte ich untersuchen, welche unterschiedlichen Lesarten dadurch für Erzählungen entstehen können. Die Geschichten, welche dem Raum und den verwendeten Objekten eingeschrieben sind, treffen auf die Textvorlage, lösen sie aus dem Papier. Durch den Einsatz unterschiedlicher Medien soll das Prinzip der Bedingung offengelegt, bedient oder konterkariert werden.“

Zusätzlich gibt es am Eröffnungsabend eine Vortragsperformance von Jörg Piringer (Sound Poet, Musiker, Visual Artist und App-Entwickler) namens „Datenpoesie“ über poetische Computerspiele, neuronale Poesie, Poesiesoftware, künstlich intelligente Lyrik und Datenprosa.

Maria Muhar *1986. Lehre als Köchin, Studium der bildenden Kunst & am Institut für Sprachkunst

Weitere Informationen sind hier zu finden.

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Zum vierten Mal erscheint die Sprachkunst-Anthologie Jenny und zum vierten Mal wird ihr Erscheinen gebührend gefeiert: 9. November, 19:00 im Celeste, Hamburgerstraße 18, 1050 Wien.

Es werden Lesungen, eine audiovisuelle Textperformance, Live-Acts und DJ-Sets geboten. Und natürlich wird die frisch gepresste Jenny zahlreich erhätlich sein.

Mehr Informationen hier.