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Die neue Professur der Sprachkunst

Monika Rinck übernimmt mit diesem Semester die Professur von Ferdinand Schmatz. Die Institutsleitung übernimmt Prof. Gerhild Steinbuch. Wir gratulieren beiden sehr herzlich zu ihren neuen Funktionen!

Foto: Glene Clove

Mit Monika Rinck bekommt das Institut für Sprachkunst eine sehr aktive und vielseitige Dichterin und Schriftstellerin als neue Professorin. Zahllose Veröffentlichungen, Lesebücher, Streitschriften, Poetikvorlesungen, zahlreiche Übersetzungen, das Verfassen von Liedtexten und kuratorische Arbeit zeichnen sie aus. Darüber hinaus kann die 1969 geborene deutsche Dichterin auf Erfahrungen in der Lehre wie z.B. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, am Literaturinstitut in Biel als auch bereits an der Angewandten verweisen. Das Mitglied des P.E.N.-Clubs erhielt etliche Preise und Auszeichnungen wie z.B. den Kleist-Preis 2015 und den Ernst-Jandl-Preis 2017. Im kommenden November wird Rinck die Frankfurter Poetik Vorlesungen halten. Der Merksatz des Instituts für Sprachkunst anlässlich des Festes seines zehnjährigen Bestehens (2019) an der Angewandten stammt von seiner neuen Professorin: 

„MERKSATZ:
Wenn es runter geht wie Butter,
ist es vermutlich Propaganda.“

Monika Rinck zu ihrer Berufung: „Ich freue mich enorm über die Chance, für fünf Jahre am Institut für Sprachkunst zu unterrichten, und umso mehr, da die Universität für angewandte Kunst Wien die Anwendung in ihrem Namen trägt“ und abschließend: „Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Kultur und Kunst gesellschaftliche, soziale Praktiken sind. Was Sprachkunst in Anwendung sein kann und was sie bewirkt – ich freue mich darauf, dies gemeinsam mit den Studierenden immer wieder aufs Neue herauszufinden.“

siehe auch: https://www.dieangewandte.at/presse/presse_detail?presse_id=1597154054687

Wien, Oktober 2020

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