Improvising Coding

Elfriede Jelinek an der Orgel, Foto: © Ferdinando Scianna/Magnum Photos/Agentur Focus

Ein Abend über die Frage, ob jeder Schreibtisch ein (literarisches) Archiv ist und sich Wissenschaft performen lässt.

Der Abend greift Themen aus der Ringvorlesung Text.Notation.Performance – Interdisziplinäre Perspektiven, veranstaltet vom Interuniversitären Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der MUK, auf und spinnt sie mit literarischen Mitteln weiter.

Thomas Ballhausen und Gerhild Steinbuch lesen aus ihren neuesten Texten über Atlanten, literarische Notizbücher, Architektur und die Körperlichkeit zeitgenössischer Theaterdramaturgien. Sie treten in einen Dialog über die Praxis des literarischen Notierens, Literatur als Coding und Schreiben als Kulturtechnik des Speicherns.

Ann Cotten kommentiert das Geschehen und reflektiert über die diskursiven Eigenarten des Literatur- und Wissenschaftsbetriebs, Symmetrie als Merkmal theoretischer Texte und die Frage, ob sich Wissenschaft performen lässt. Sie wird dabei von Takashi Doi an der Gitarre begleitet.

(Quelle: Literaturhaus Wien)