Die Literaturpassage ist eines der offen begehbaren Mikromuseen im MuseumsQuartier Wien. In Kooperation des MQs mit der Universität für Angewandte Kunst wird die Literaturpassage seit 2020 von Studierenden der Sprachkunst bespielt. Neben dem Automaten, der Wandzeitung und den Vitrinen, die alle paar Monate für neue Ausstellungen genutzt werden, finden nach Möglichkeit flankierende Veranstaltungen und Lesungen statt.
Eröffnung am 30.1.2026: WAS KOSTET DIE NEUE WELT

Die neue Ausstellung eröffnet zum Ende des Anfangs des neuen Jahres 2026
und lädt Passagier:innen ein, einander Fragen zu stellen:
Was fangen wir mit diesen ganzen Wörtern an?
Wie machen wir weiter?

𝕎𝔸𝕊 𝕂𝕆𝕊𝕋𝔼𝕋 𝔻𝕀𝔼 ℕ𝔼𝕌𝔼 𝕎𝔼𝕃𝕋
oder
"Jeden Morgen, wenn ich unter der Decke des Himmels wieder aufwache, fühle ich, dass für mich Neujahr ist."
(A. Gramsci, "Ich hasse Neujahr", 1916)
Eine Ausstellung mit Mit-Mach-Faktor!
2025
Aktuelle Ausstellung: 01.04.-30.06.2023
»VERSTÄNDNIS«
Unter dem Titel Transit wird die Passage 2023 als Ort der Veränderung fungieren. Poetische Anschläge, ästhetische Manipulation. Eine Besucherin betritt den Durchgang und verlässt ihn als eine Andere. Ob Verständigung mit anderen Sprachen, das in und aus dem Kontext setzen von bekannten Orten oder die Literarisierung des im Museumsquartier zu findenden Materials Beton. Die Rivalen der Fiktion und Realität treten gegeneinander an, ein Glücksspiel.
Kurator:innen: Talie Bühl, Grace Oberholzer, Sara Schmiedl, Mariia Arson, Leonie Ziem
Projektbegleitung: Univ.-Prof. MA Gerhild Steinbuch, Leiterin des Instituts für Sprachkunst
Verstehen zu wollen, was aktuell vor sich geht. Dank Freund*innen aus dem Iran sich in der Gegenwart verorten zu können. Übergänge begreifen.Texte als Manifestation des gedanklichen Transits, als Objekt des Übergangs von Gedanken in Sprache, von Konzept zu Konkretem.
Texte von zwei österreichisch-iranischen Autorinnen. Maryam Shahidifar und eine Autorin, die anonym bleiben möchte. Ausgehend von einem frei wählbaren Wort, welches es in der deutschen Sprache nicht gibt, waren die Autorinnen aufgefordert, einen literarischen Versuch zu verfassen, die die aktuellen Problematiken der Gegenwart aufgreift, in einem Moment des Verständnisses.
2022
Laufweite
Abstände benennen. Leerräume sichtbar machen. Worte neu ausrichten. JENNY läuft los!
Kuration: Sophia Dostal, Anna Maschik und Felicitas Prokopetz

Was geht verloren? Was bleibt? Wer schreibt meine Geschichte? Die Autorin Lisa Danulat beschäftigt sich in ihrem Text *abbildung ähnlich mit Verlust, dem Vergessen und damit, wie sich erlebte Geschichte einschreibt und weiterspinnt. In Auseinandersetzung mit ihrem Text gestaltet der Künstler Michael Graessner die Vitrinen in der Passage.