Literatur passage

Die Literaturpassage ist eines der offen begehbaren Mikromuseen im MuseumsQuartier Wien. In Kooperation des Q21 mit der Universität für Angewandte Kunst wird die Literaturpassage seit 2020 von Studierenden der Sprachkunst bespielt, im Design der Literaturzeitschrift JENNY (Edition Angewandte), gestaltet von Studio VIE. Neben dem Automaten, der Wandzeitung und den Vitrinen, die alle drei Monate neu bestückt werden, finden nach Möglichkeit flankierende Veranstaltungen und Lesungen statt.

Aktuelle Ausstellung: 01.04.-30.06.2023

»VERSTÄNDNIS«

Unter dem Titel Transit wird die Passage 2023 als Ort der Veränderung fungieren. Poetische Anschläge, ästhetische Manipulation. Eine Besucherin betritt den Durchgang und verlässt ihn als eine Andere. Ob Verständigung mit anderen Sprachen, das in und aus dem Kontext setzen von bekannten Orten oder die Literarisierung des im Museumsquartier zu findenden Materials Beton. Die Rivalen der Fiktion und Realität treten gegeneinander an, ein Glücksspiel.

Kurator:innen: Talie Bühl, Grace Oberholzer, Sara Schmiedl, Mariia Arson, Leonie Ziem
Projektbegleitung: Univ.-Prof. MA Gerhild Steinbuch, Leiterin des Instituts für Sprachkunst

Verstehen zu wollen, was aktuell vor sich geht. Dank Freund*innen aus dem Iran sich in der Gegenwart verorten zu können. Übergänge begreifen.Texte als Manifestation des gedanklichen Transits, als Objekt des Übergangs von Gedanken in Sprache, von Konzept zu Konkretem.

Texte von zwei österreichisch-iranischen Autorinnen. Maryam Shahidifar und eine Autorin, die anonym bleiben möchte. Ausgehend von einem frei wählbaren Wort, welches es in der deutschen Sprache nicht gibt, waren die Autorinnen aufgefordert, einen literarischen Versuch zu verfassen, die die aktuellen Problematiken der Gegenwart aufgreift, in einem Moment des Verständnisses.

2022

Laufweite

Abstände benennen. Leerräume sichtbar machen. Worte neu ausrichten. JENNY läuft los!

Kuration: Sophia Dostal, Anna Maschik und Felicitas Prokopetz

0laufzeita

Was geht verloren? Was bleibt? Wer schreibt meine Geschichte? Die Autorin Lisa Danulat beschäftigt sich in ihrem Text *abbildung ähnlich mit Verlust, dem Vergessen und damit, wie sich erlebte Geschichte einschreibt und weiterspinnt. In Auseinandersetzung mit ihrem Text gestaltet der Künstler Michael Graessner die Vitrinen in der Passage.