Habe bewurzelte Stecklinge, Anthologie

Mit Beiträgen von Studierenden & Alumni des Instituts für Sprachkunst:
Cornelia Hülmbauer, Clara Heinrich, Maë Schwinghammer, Frieda Paris, Sualah Tei, Valerie Prinz, Hannah Mitzweihs, Helene Proissl, Valerie Zichy

Hier könnte eine Mutterpflanze entstehen, könnte etwas zu blühen beginnen, eine Knospe, ein tiefgrünes Blatt oder eben etwas, das in voller Blüte prachtvoll aus der Erde, der eigenen inneren Geografie, erwächst. Die Lyrikanthologie „habe bewurzelte Stecklinge“ versucht sich diesem Entstehen anzunähern und die innere Sprache im Zusammenspiel mit Fotografie zu entfalten. Im Zentrum steht dabei die Sprachvielfalt/Mehrsprachigkeit von Lyrik und Bild und deren Kraft, das Innerste darin, das bewegte Herz, aufgehen zu lassen. Denn sie, die Poesie, lässt hoffen, dass immer noch die Schönheit regiert, die Diversität, die unser Leben blühender macht und ein Weiterschreiben befördert. Die hier vereinten Autor*innen schreiben an der Sprache entlang, der eigenen Stimme nah und stehen für viele, die gehört werden sollten.

Insgesamt versammelt die Anthologie 36 Autor*innen, die ihren Schreibprozess, den Weg zu ihrer inneren Sprache abbilden und porträtiert zu ihrer verschriftlichten Poetik Einblicke in ihre Arbeit geben; u. a. mit Mariia Arson, Roberta Dapunt, Verena Gotthardt, Sonja Harter, Cornelia Hülmbauer, Clara Heinrich, Julia Knaß, Maë Schwinghammer, Asiyeh Panahi, Michèle Yves Pauty, Judith Nika Pfeifer, Rosa Pock, Caca Savic, Verena Stauffer, Sualah Tei,
Susanne Toth, Liesl Ujvary. Mit einem Vorwort von Simone Scharbert. (c) Lex Liszt